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Freitag, 09 Februar 2018 09:54

Sachsen: Foren zum künftigen Nahverkehr in Auerbach und Weischlitz

Forum Ae 3Forum Weischlitz 2

Fotos Brand-Aktuell.

Konstruktive Gespräche bestimmten auch die beiden Foren zum Vogtlandnetz 2019 in Auerbach und Weischlitz. Der Verkehrsverbund Vogtland (VVV) hatte dazu alle interessierten Bürger für Dienstag- und Mittwochabend eingeladen.

Zum Auftakt der Gesprächsrunden erläuterten Mitarbeiter des VVV die Grundzüge des künftigen öffentlichen Personennahverkehrs im Vogtland, der eine enge Verknüpfung von Bus und Bahn versieht. Hintergrund ist die Neuausschreibung des gesamten Busverkehrs für die Jahre 2019 bis 2029. Das System soll aus fünf verschiedenen Angeboten bestehen. Herzstück ist der neue "Plusbus" auf sieben Linien, die mit den "RegioBussen" verknüpft sind. Weiter eingesetzt werden "Rufbus", "Stadtbus" und "Bürgerbus". Darüber hinaus werden weiterhin Schulbusse fahren, die von allen Bürgern genutzt werden können.

Bei der Vorstellung wurden regionale Besonderheiten hervorgehoben. Für die rund 50 Teilnehmer im Auerbacher Gartenhaus, der Zentrale für Nahverkehr und Tourismus im Vogtland, war dies die Umgestaltung des Rodewischer Busbahnhofes zum wichtigen Knotenpunkt zwischen den Buslinien. Mit den neuen Linien soll erreicht werden, dass man im Göltzschtal zwischen Falkenstein und Rodewisch künftig alle 20 Minuten in einen Bus einsteigen kann.

Beim Forum in Weischlitz, bei dem sich rund 80 Teilnehmer im Gemeindezentrum "Südscheune" zusammengefunden hatten, standen die Verbesserung der Busverbindungen sowie die Anbindung an die Züge im Mittelpunkt. In der ausgesprochen ländlichen Gegend soll vor allem mit Rufbussen das Angebot verbessert werden. Diese sollen montags bis freitags fahren, müssen bis zwei Stunden vor Abfahrt telefonisch angemeldet werden. Dafür wird es eine vogtlandweite "Rufbus-Hotline" geben, über die man sich über Verbindungen und Fahrzeiten informieren kann.

Diese Themen standen auch im Mittelpunkt der "Tischgespräche". Mitarbeiter des Verkehrsverbundes setzten sich in kleinen Gesprächsrunden mit den interessierten Bürgern zusammen, nahmen Hinweise und Vorschläge auf, beantworteten Fragen.

"Wir wollten unbedingt mit den Bürgern ins Gespräch kommen, um ihre Vorschläge und Hinweise aufzunehmen und in die Ausschreibung des Busverkehrs einfließen zu lassen. Die Foren haben gezeigt, dass wir auf die Mitarbeit der Bürger bauen können", so das Resümee von VVV-Geschäftsführer Thorsten Müller.

Nach den vier Foren mit mehr als 200 Teilnehmern werden die Hinweise nun aufbereitet, Antworten vor allem auf der Homepage des Verkehrsverbundes www.vogtlandauskunft.de veröffentlicht. Dort können unter dem Button „Vogtlandnetz 2019“ auch weiterhin Fragen gestellt, Hinweise gegeben und Vorschläge unterbreitet werden. 

Pressemeldung Verkehrsverbund Vogtland GmbH

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Letzte Änderung am Freitag, 09 Februar 2018 10:24