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Mittwoch, 07 März 2018 08:41

Bayern: Pro Bahn begrüßt viergleisigen ebenerdigen Ausbau Bamberg

Der Fahrgastverband PRO BAHN begrüst die Entscheidung des Bamberger Stadtrats, einen ebenerdigen viergleisigen Ausbau zu unterstützen. Damit ist endlich die langwierige Diskussion in der Lokalpolitik abgeschlossen und die Auflösung eines der letzten Flaschenhalse zwischen Nürnberg und Berlin kann angegangen werden.

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Grafiken: Stadt Bamberg/VWI Verkehrswissenschaftliches Institut Stuttgart GmbH.

"Wir freuen uns, dass die Stadt sich entschieden hat. Das langwierige Zögern hat den Ausbau schon sehr lange hinausgeschoben," bemerkt Lukas Iffländer, stellvertretender Bundesvorsitzender des Fahrgastverbands PRO BAHN. Der Fahrgastverband begrüßt, sowohl, dass die Entscheidung endlich gefallen ist, aber auch das Ergebnis. "Der viergleisige ebenerdige Ausbau ist von den vorgeschlagenen Varianten mit den wenigsten Sperrungen umsetzbar und bietet am Ende die größte Flexibilität," erklärt Iffländer.

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Dass man überhaupt ausbaut ist auch ein Gewinn, hatten doch mehrere Gruppierungen angezweifelt, dass der Ausbau überhaupt notwendig ist. "Der Ausbau ist essentiell für die Stabilität nicht nur der S-Bahn und des Regionalexpresses sondern auch für den ICE zwischen Nürnberg und Berlin. Wer die Notwendigkeit anzweifelt, sitzt zu selten im Zug," ist für Iffländer klar.

Mit der Entscheidung von Bamberg steht das Konzept für nahezu die gesamte Strecke. Lediglich der Bereich zwischen Fürth und Eltersdorf fehlt noch. Ob sich hier Lokalpolitik und Deutsche Bahn wie in Bamberg auf eine gemeinsame Lösung einigen können, ist aber noch fraglich.

Pressemeldung Pro Bahn Bayern 

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Letzte Änderung am Mittwoch, 07 März 2018 08:52