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Mittwoch, 21 März 2018 12:48

Sachsen: Trambahnabschnitt in Dresden-Löbtau wird modernisiert

Die Landesdirektion Sachsen hat das Plangenehmigungsverfahren für den grundhaften Ausbau der Lübecker Straße zwischen der Rennersdorfer Straße und der Werkstättenstraße abgeschlossen. Im Zuge des Ausbaus wird auch die Haltestelle Birkenhainer Straße neu gestaltet. Antragsteller und Vorhabenträger ist die Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB). Der Antrag auf Plangenehmigung war im Herbst 2015 eingereicht worden.

Das Vorhaben umfasst den bestandsnahen und grundhaften Ausbau der Straßen- bzw. Gleisbereiche der Lübecker Straße auf einer Länge von ca. 250 Metern mit Radfahrstreifen auf der Westseite und einem Zweirichtungs-Radweg auf der Ostseite. Ebenfalls beabsichtigt ist der grundhafte Ausbau des Kreuzungsbereiches der einmündenden Birkenhainer Straße sowie der Gehwegbereiche auf beiden Seiten der Lübecker Straße. Im Bereich der Einmündung der Werkstättenstraße erfolgt zudem außerhalb des zu erneuernden Gleisbereiches ein Deckenaustausch.

Neben dem Ausbau der Straßenbereiche erfolgt eine Vergrößerung des Gleisachsenabstandes von 3,00 auf 3,80 Meter mit einhergehender Verlegung der Gleisanlagen. Die Haltestelle „Birkenhainer Straße“, derzeit als Haltestelle ohne Bahnsteige ausgeführt und nicht barrierefrei, wird rückgebaut. Ein Ersatz entsteht neu in versetzter Lage in Form eines Haltestellenkaps und am Fahrbahnrand barrierefrei. Auch für das vorhandene Bauwerk des verrohrten Hochwasserschutzkanals des Weidigtbaches erfolgt ein Ersatzneubau.

Die Lübecker Straße stellt für den ÖPVN sowie für den Individualverkehr eine wichtige Nord-Süd-Verkehrsverbindung in der Landeshauptstadt Dresden dar. Gegenwärtig weist der Gleis- und Straßenzustand jedoch Mängel durch beschädigten Deckenschluss, verschlissenen Fugenverguss sowie veraltete Oberbaukonstruktion auf. Das jetzt genehmigte Vorhaben behebt die vorhandenen Mängel. Es ist zudem geeignet, Konflikte zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern zu reduzieren und verbessert so auch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.

Pressemeldung Landesdirektion Sachsen

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