english

Freitag, 23 März 2018 09:20

NRW: Neuer Versuch im Kombinierten Verkehr

koe

Nicht schlecht staunten Polizeibeamte am gestrigen Vormittag (22. März), als sie im Kölner Stadtteil Ostheim ein Pkw-Gespann antrafen. Auf dem Anhänger wurde ein Übersee-Container transportiert, wodurch das zulässige Gesamtgewicht erheblich überschritten war.

Gegen 10.20 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung den Mercedes ML 350 aus Brühl mit Anhänger auf der Ostheimer Straße. Bei dem aufgeladenen Großraumbehälter handelte es sich um einen 20-Fuß-Standardcontainer, der auch in der Überseeschifffahrt verwendet wird und ein Leergewicht von etwa 2.500 kg hat.

Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass sich im Container ein Schwerlastregal und ein Stromverteiler befanden. Da der Anhänger lediglich ein zulässiges Gesamtgewicht von 2.000 kg hat, musste von einer Überschreitung von etwa 50 Prozent ausgegangen werden. Bei geradem Stand hob der Hänger den ziehenden Pkw aus den Federn.

Der Container war mit vier überalterten, rissigen und damit nicht verkehrstauglichen Spanngurten an Blechverstrebungen am Anhänger befestigt, die als Zurrpunkte nicht geeignet waren. Eine Seitenabspannung war nicht vorhanden. Des Weiteren ragte der Container ohne Kennzeichnung mehr als einen Meter über das Fahrzeug hinaus und verdeckte Kennzeichenschild und Beleuchtungseinrichtungen.

Die Polizisten fertigten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Der Fahrzeugführer (43) muss mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen. 

Pressemeldung Polizeipräsidium Köln

Zurück