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Montag, 23 April 2018 09:54

Rheinland-Pfalz: Vorinformation Pfalznetz mit emissionsfreien Antrieben

Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd hat im Amtsblatt der Europäischen Union eine Vorinformation zur Vergabe von Verkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) für das Pfalznetz gegeben (2018/S 078-175280).

Es handelt sich um folgende Strecken:

— RB Kaiserslautern – Lauterecken
— RB Kaiserslautern – Kusel
— RB Kaiserslautern – Bingen
— RB Kaiserslautern – Pirmasens
— RB Saarbrücken – Pirmasens
— RB Landau – Pirmasens.
— RB/RE Kaiserslautern – Neustadt – Landau – Karlsruhe
— RB Winden – Bad Bergzabern
— RB Neustadt – Wissembourg
— RB Wörth – Lauterbourg
— RB Dillingen – Niedaltdorf
— RB Kaiserslautern – Münchweiler/Alsenz – Monsheim (Schwerpunkt Ausflugsverkehr)
— RB Hinterweidenthal Ost – Bundenthal (Schwerpunkt Ausflugsverkehr)

Das Pfalznetz hat ein Leistungsvolumen von ca. 6,5 Mio. ZugKm/a. (inkl. RB Neustadt – Wissembourg und RB Wörth – Lauterbourg), bzw. ca. 5,9 Mio. ZugKm/a. (ohne RB Neustadt – Wissembourg und RB Wörth – Lauterbourg).

Die Aufgabenträger beabsichtigen, im Zuge der Ausschreibung der SPNV-Leistungen Neufahrzeuge mit lokal emissionsfreien Antrieben vorzugeben. Im Vorfeld des Vergabeverfahrens werden die Aufgabenträger eine Entscheidung treffen, welche Antriebsart zur Anwendung kommen muss.

Derzeit laufen Gespräche mit der Région Grand Est, grenzüberschreitende Zugverbindungen in den Relationen Neustadt – Wissembourg – Strasbourg, bzw. (Karlsruhe-) Wörth – Lauterbourg – Strasbourg einzurichten und die diesbezüglichen Verkehrsleistungen in einem eigenen Vergabeverfahren zu vergeben. In diesem Fall sind die RB-Leistungen Neustadt – Wissembourg und Wörth – Lauterbourg dann kein Bestandteil des Vergabeverfahrens Pfalznetz.

Die Leistungen sollen im Rahmen eines wettbewerblichen Vergabeverfahrens nach den Bestimmungen des 4. Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) sowie der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb vergeben werden. Die Laufzeit des Vertrages soll entweder 15 Jahre oder alternativ 22,5 Jahre betragen. Die Betriebsaufnahme erfolgt ab Dezember 2023 mit voraussichtlich zwei weiteren Inbetriebnahmen.

Quelle EU-Amtsblatt

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