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Donnerstag, 31 Mai 2018 09:49

Hamburg: Prellbock Altona zur Unterbrechung der Verbindungsbahn für mehr als 12 Stunden

Zur Unterbrechung der Verbindungsbahn für mehr als 12 Stunden am Dienstag/Mittwoch 28./29.05.2018 und zur Störung der Verbindung nach Sylt erklärt der Sprecher der Bürgerinitiative Prellbock Altona, Michael Jung: Der umfassende Oberleitungsschaden zeigt aufs Neue die langjährige mangelnde Instandhaltung der Bahnbestandsanlagen durch die Deutsche Bahn AG. Das gilt auch für die immer wieder auftretenden Störungen und Engpässe auf der Strecke von und nach Sylt.

Nicht der Bahnhof Altona, sondern die Verbindungsbahn zwischen Altona und Hauptbahnhof ist das eigentliche Nadelöhr im Hamburger Bahnverkehr.

Gerade in einem Störfallszenario hat der Kopfbahnhof Altona eine ganz wichtige Pufferfunktion, da dann dort die aus Kiel, Flensburg, Itzehoe, Elmshorn und Wrist kommenden Züge alle einen Bahnhof anlaufen können, der immerhin acht Gleise hat. In Verbindung mit den fünf S-Bahnlinien, die Altona anfahren, und den19 Buslinien dort können so die Auswirkungen eines solchen Störfalles auf genervte Fahrgäste begrenzt werden.

Genau das wird ein weiterer Durchgangsbahnhof am Diebsteich nicht leisten, weil seine geplante Kapazität mit nur sechs Bahnsteigkanten und zwei S-Bahngleisen zu eng ausgelegt ist und dieser Bahnhof nicht von allen S-Bahnlinien angefahren wird und in seiner Planung gerade mal zwei Buslinien haben wird.

Zudem ist ein Durchgangsbahnhof schlecht für das Wenden von Zügen geeignet.

Die Bürgerinitiative fordert daher weiter: Die Planungen und Bauarbeiten am Bahnhof Diebsteich sofort stoppen und die freiwerdenden Finanzmittel für eine umfassende Sanierung und Modernisierung des Fern- und Regionalbahnhofs Altona am jetzigen Standort einsetzen!"

Pressemeldung Bürgerinitiative Prellbock Altona

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