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Samstag, 09 Juni 2018 13:40

Bayern/Hessen: Variante VIII nun geprüft - gute Chancen als Kombi-Variante

Gestern, am Fr. 8.6.2018, haben die Bahn-Vertreter meine detaillierte Variante VIII bewertet. Naturgemäss erweist sich der 20 %-Abschnitt Bad Soden-Salmünster (zuvor "Absenkung"/Tunnelung A 66) als vergleichsweise schwierig und aufwändig.

Weil die Bahn hier absichtlich aussen vor lässt dass

a: die Bahn dann dort die nächsten 120 Jahre im Tunnel (abgedeckelt) verläuft, und
b: die A 66-Tunnelung rechnerisch völlig aussen vor lässt,

sind natürlich völlig falsche Lärm-Vergleichs- werte präsentiert worden. Auch dortige verbleibende tiefe Einschnitte sind nicht real.

Auch z.B. zur Bauzeit wurde gelogen dass sich die Balken bogen: die Bauzeit für den rund 1,5 km Tunnel in Bad Soden-Salmünster entspräche demnach quasi dem 57 km langen Gotthard-Basistunnel.

Auf den übrigen 75 % zwischen Gelnhausen und Fulda hat die Bahn dagegen keine gravierenden, sachlich haltbaren Kritikpunkte vorbringen können. Naturschutz/Natura 2000-Vergleiche erwiesen sich sehr schnell als nicht haltbar.

Insgesamt sieht sie die VIII verkehrlichbetrieblich als sehr gut an. Weil grosse Teile der Region mit der "reinen" IV bzw. VII höchst unzufrieden sind (siehe z.B. die neue "Wächtersbacher Erklärung" von vor etwa einer Woche), bin ich sehr optimistisch, dass grosse Abschnitte dieser 80 % kombiniert werden. Allerdings geht dies nur mit der IV!

Aber: wie soll das binnen drei verbleibender Arbeitstage seriös gemacht werden - Abschnitte die bis über 12 km entfernt verlaufen zusammen zu fügen und bis Mittwoch zu bewerten?

Pressemeldung Ingmar Gorissen

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Letzte Änderung am Samstag, 09 Juni 2018 13:55