Bayern: Die Bahn kommt nach Wassertrüdingen
Ab Mitte Dezember ist für Peter Banczyk zwar ein Erfolg, aber nur ein kleiner Schritt. Nach über 12 Jahren gibt es endlich wieder eine erfolgreiche Reaktivierung in Bayern. Für die Region bedeutete das, fast 40 Jahre warten, nachdem der ÖPNV im September 1985 auf dem Teil der königlichen Ludwig-Süd-Nord-Bahn eingestellt wurde. Beim Baustellenfest am Sonntag, 13. Oktober, möchten wir die Bürgerinnen und Bürger abholen und für den ÖPNV werden.
Gleichzeitig gilt es jedoch auch für unser weiteres Ziel die komplette Reaktivierung der Hesselbergbahnstrecke zu werben und damit verbunden auch die Reaktivierung der südlichen Strecke. Gerade der ländliche Raum ist häufig in Sachen Mobilität abgehängt. Die Bauarbeiten zum pünktlichen Start zum Fahrplanwechsel am 15.12.2024 sind im vollen Gange, welche im Rahmen des Festes auch besichtigt werden können.
Die Einführung eines Ein-Stunden-Takts zwischen Wassertrüdingen und Gunzenhausen ab dem 15. Dezember macht den öffentlichen Personennahverkehr für die Region auch attraktiv.
Viele Veranstaltungen entlang der Strecke haben uns im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern gezeigt, dass nur eine Durchbindung von Gunzenhausen über Wassertrüdingen bis nach Nördlingen und daher auch die Reaktivierung der sogenannten südlichen Hesselbergbahn auf lange Sicht eine Voraussetzung für dauerhafte Akzeptanz in der Bevölkerung ist. Mit der letzten Fahrgastprognose aus dem Jahr 2020 hat auch die Reaktivierung der südlichen Hesselbergbahn die letzte noch fehlende Voraussetzung, die geforderte 1.000 Personenkilometer welche der Freistadt Bayern aus Reaktivierungskriterium verlangt, erreicht. Für alle Beteiligten, Landräte, Bürgermeister, Mandatsträger, Bürgerinnen und Bürger und auch wir als ehrenamtliche Initiative ist klar, dass der nächste Schritt in Richtung Reaktivierung der südlichen Hesselbergbahn gegangen werden muss.
Darauf verweisen will die Initiative von Peter Banczyk beim Besuch am 13. Oktober. Die Europa-Showtanzgarde wird Spalier stehen, wenn wir den bayrischen Innenminister Herr Joachim Herrmann begrüßen dürfen, Musik wird gespielt, die Landräte der drei Landkreise und etliche Bürgermeister haben zugesagt. Als Rahmenprogramm wird eine Museumslok auf Gleis Eins zur Besichtigung stehen, Hüpfburg, Luftballon- und Malwettbewerb wird durchgeführt, Speisen und Getränke angeboten. Die Landkreise, Städte und die BayernBahn haben entlang der 40 Kilometer langen Strecke zwischen Gunzenhausen und Nördlingen viele Vorleistungen eingebracht, nun müssen die Politik und die Bahn nachziehen, sind sich Peter Banczyk und Bürgermeister Stefan Ultsch aus Wassertrüdingen einig.
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