Bayern: Jahresvorschau 2025 - Baustellen bei Tram und U-Bahn in München
Die Stadtwerke München (SWM) und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) arbeiten auch im kommenden Jahr daran, die Verkehrsinfrastruktur zu erhalten und zu modernisieren, damit der Öffentliche Nahverkehr in München leistungsfähig bleibt.
MVG-Chef Ingo Wortmann: „Die Münchner U-Bahn kommt nach mehr als 50 Jahren in ihren ersten Erneuerungszyklus. Damit wir unsere Fahrgäste auch weiterhin sicher und zuverlässig ans Ziel bringen können, müssen wir unsere Gleisanlagen laufend erneuern und Tunnelbauwerke sanieren. Auch die Bahnhöfe müssen wir modernisieren und an die gewachsene Zahl der Fahrgäste anpassen. Erst kürzlich konnten wir den Abschluss der Modernisierung des Bahnhofs Sendlinger Tor feiern. In den nächsten Jahren folgt die Modernisierung des U-Bahnhofs Odeonsplatz. Neben der Sanierung der Bahnhofsgebäude und Weichenanlagen setzen wir aber auch unsere Gleise und elektrischen Anlagen laufend instand. Vieles davon passiert hinter den Kulissen und ohne, dass die Fahrgäste etwas davon mitbekommen. Einige Maßnahmen lassen sich aber nur mit Streckensperrungen oder Umleitungen durchführen. Damit die Einschränkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich sind, planen wir leistungsfähige Ersatzverkehre und bündeln eigene Maßnahmen, wo das möglich ist. Zusätzlich stimmen wir unsere Baustellen stadtweit mit anderen Bauherren ab.“
Jan Ebering, Leiter Verkehrsinfrastruktur: „Wir haben im laufenden Jahr 2024 bei U-Bahn und Tram 15 Weichen, 1,1 km Stromschiene sowie Fahrschienen auf einer Strecke von mehr als 10,5 km erneuert. 2025 werden es voraussichtlich 41 Weichen, 13 Gleiskreuzungen, vsl. 16 km Stromschiene und Fahrschienen auf einer Strecke von mehr als 10,7 km sein. Dazu kommen noch Routinemaßnahmen, wie der Austausch und die Bearbeitung von Schienen samt Schwellen und Schotter, Reparaturen im Tunnel sowie die Erneuerungsprogramme unserer 176 Aufzüge und 772 Rolltreppen im Netz. Außerdem verbessern wir an vielen Stellen die Barrierefreiheit und den Brandschutz. Das meiste findet hinter den Kulissen statt - während der Betriebsruhe sowie in verlängerten Sperrpausen davor und danach. Vor allem auf den ältesten Linien U3 und U6 werden wir in den kommenden Jahren auch immer wieder mal Vollsperrungen zur Instandhaltung haben – dann aber auch gleich alles mit machen, was noch so ansteht, damit in dem betroffenen Abschnitt dann auch für längere Zeit keine größeren Arbeiten mehr nötig sind. Dafür ist es besonders wichtig, dass wir bei Sperrungen leistungsfähige und klug geplante Ersatzverkehre anbieten.“
SWM und MVG möchten frühzeitig einen Ausblick auf größere Einschränkungen geben, die aus heutiger Sicht für das kommende Jahr absehbar sind. Die einzelnen Konzepte sind bereits in Vorbereitung und Prüfung. SWM und MVG informieren rechtzeitig vor Beginn der jeweiligen Maßnahmen über die Details.
Einen ersten Überblick und was dazu bereits feststeht gibt es in der Pressemeldung der SWM.
Pressemeldung SWM/MVG




