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Dienstag, 26 Juni 2018 15:43

Schleswig-Holstein: Marschbahn-Spitzengespräch zwischen Ministerpräsident Günther und DB-Infrastrukturvorstand Pofalla

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther und der Infrastrukturvorstand der Deutschen Bahn AG, Ronald Pofalla, haben sich ausführlich über die notwendige Sanierung der Marschbahn (Elmshorn – Westerland/Sylt) ausgetauscht. Aufgrund der anhaltenden Störungen auf der Strecke hatte der Ministerpräsident dringenden Handlungsbedarf reklamiert.

"Wir haben insbesondere auf dem Streckenabschnitt zwischen Niebüll und Westerland seit mittlerweile über einem Jahr zum Teil katastrophale Zustände mit massiven Zugausfällen und Pünktlichkeitswerten von unter 65 Prozent", sagte Günther. Das treffe vor allem die Pendler, aber auch viele Urlauber, hart. Der Hindenburgdamm sei als einzige Verbindung "die Nabelschnur der Insel Sylt. Hier ist also akuter Handlungsdruck."

DB Infrastrukturvorstand Pofalla informierte den Ministerpräsidenten darüber, dass die DB Netz AG in seinem Auftrag bereits an einem Sanierungskonzept für die Marschbahn arbeite. Bis Mitte Juli soll ein konkreter Maßnahmenplan vorliegen und dem Land Schleswig-Holstein vorgestellt werden. Dazu gehöre auch die Überlegung, für die kommenden Jahre geplante Investitionen in nicht unerheblichen Umfang zeitlich vorzuziehen.

Ronald Pofalla: "Unser Ziel muss es sein, einen stabilen Zugverkehr für die Bewohner der Insel Sylt sowie Pendler und Touristen sicherzustellen. Dabei steht schon jetzt fest, dass wir dazu mehr Geld in die Hand nehmen müssen als bisher geplant."

Pressemeldung Staatskanzlei

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