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Donnerstag, 12 Juli 2018 14:06

Bayern: Optimierungen bei der 2. Stammstrecke München

Bei der 2. Stammstrecke München wird das partnerschaftliche Verhandlungsverfahren im Zuge einer verbesserten Zusammenarbeit zwischen Deutscher Bahn (DB) und ausführenden Baufirmen angewendet.

Das partnerschaftliche Verhandlungsverfahren trägt dazu bei, Risiken frühzeitig zu erkennen und durch Optimierungen bei der Baurealisierung Kosten zu sparen. Dadurch wird eine optimale und wirtschaftliche Bauweise sowie die Einhaltung des Zeit und Kostenrahmens sichergestellt. Diese Methodik folgt den Empfehlungen der„Reformkommission Bau von Großprojekten“ des Bundes.

Im Zuge des partnerschaftlichen Verhandlungsverfahrens werden im Dialog gemeinsam mit den Baufirmen Optimierungen diskutiert, bewertet und festgelegt. Dabei werden aktuelle Rahmenbedingungen ständig berücksichtigt („Lean Construction“). Ebenfalls werden Details der Bauverfahren inklusive Baulogistik mit allen Bietern diskutiert, bewertet und festgelegt. Das Ziel ist Kostensenkung, Bauzeitverkürzung und Risikominimierung für die Bauausführung („Value Engineering“). Die Optimierungen werden in die Ausschreibungsunterlagen der Baulose eingearbeitet. Anschließend werden diese für die nochmalige Preisanfrage an die Bieter versendet. Der Prozess der Optimierungen wird durch ein Spezialistengremium begleitet.

Am Hauptbahnhof ist die Deutsche Bahn dabei, den Bau der Station 2. Stammstrecke so zu optimieren, dass sie kompakter und mit vereinfachter Bauweise gebaut werden kann: aus zwei Baugruben soll eine werden. Gleichzeitig soll der Bahnsteig 80 Meter Richtung Westen verschoben werden. Der Ausgang Schützenstraße kann entfallen. Dadurch entfallen auch die entsprechenden Betroffenheiten der dortigen Anlieger. Das zentrale Aufgangsgebäude bleibt in der planfestgestellten Lage unter der Schalterhalle.

Am Marienhof fasst die DB vier Baugruben zu einer zusammen. Auch dies ermöglicht eine einfachere Bauweise und wirtschaftlichere Bauweise. Es gibt dadurch keine neuen Betroffenheiten.

Pressemeldung Deutsche Bahn

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