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Montag, 16 Juli 2018 13:31

Baden-Württemberg: Bahnhof in Weinheim nach barrierefreiem Ausbau offiziell eingeweiht

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Fotos VRN/Höller.

Am 14.07.17 wurde der barrierefreie Bahnhof in Weinheim im Beisein von Oberbürgermeister Heiner Bernhard, Stadt Weinheim zusammen mit Landrat Stefan Dallinger vom Rhein-Neckar-Kreis und Christian Specht, Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim und Vorsitzender des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein-Neckar (ZRN) sowie Michael Groh, Regionalbereichsleiter DB Station & Service AG offiziell eingeweiht. Zu dem konnten die Beteiligten das Schild Weinheim Hauptbahnhof enthüllen.

Weinheim hat neben dem wichtigen Hauptbahnhof zwei weitere Bahnstationen, Weinheim-Lützelsachsen und den noch neu zu bauenden Bahnhof Weinheim-Sulzbach.

Im Zuge der 2. Ausbaustufe der S-Bahn Rhein-Neckar wurden acht Stationen entlang der Strecke Mannheim-Darmstadt S-Bahn-gerecht ausgebaut, dazu gehörte auch der Weinheimer Hauptbahnhof. Der Ausbau umfasste die Erhöhung der Bahnsteige auf 76 Zentimeter sowie den barrierefreien Zugang der Bahnsteige mittels Rampen, geneigten Gehwegen und Aufzügen.

Dabei wurden die Bahnsteige A, B und C, Gleise 1 bis 4, auf 76 Zentimeter erhöht und an allen drei Bahnsteigen jeweils ein Personenaufzug errichtet. Zudem erhielten die Bahnsteige ein taktiles Blindenleitsystem. Das Bahnsteigdach am Hausbahnsteig wurde ebenso wie die Überdachungen zu den Treppenauf- und -abgängen an den Bahnsteigen erneuert. Die Ausstattung, Beschilderung und die Wartehallen wurden nach S-Bahn Standard erneuert.
Die Kosten belaufen sich insgesamt auf rund 8,71 Millionen Euro. Dabei übernehmen die Stadt Weinheim und der Rhein-Neckar-Kreis jeweils 1,63 Millionen Euro, das Land Baden-Württemberg 1,88 Millionen Euro und der Bund 3,57 Millionen Euro.

Die Baukosten der acht Stationen für den gesamten Streckenabschnitt im ZRN zwischen Mannheim und Zwingenberg (-Darmstadt) betragen insgesamt 37,8 Millionen Euro und werden aus dem Bundes-GVFG-Programm durch den Bund gefördert. Die kommunale Seite übernimmt hiervon insgesamt rund 9,4 Millionen Euro zuzüglich Planungskosten von voraussichtlich 12,5 Millionen Euro.

Pressemeldung VRN

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