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Donnerstag, 19 Juli 2018 13:11

Bayern: Busse statt Züge auf der Kochelseebahn

Im Herbst wird moderne elektronische Stellwerkstechnik auf der Kochelseebahn in Betrieb genommen. Mehr als 20 Millionen Euro investiert die Bahn im Auftrag des Bundes, um die Strecke zwischen Tutzing und Kochel noch sicherer und verlässlicher aufzubauen. Wegen der laufenden Arbeiten müssen Bahnreisende zu Beginn der Sommerferien für zwei Wochen auf Busse umsteigen.

Von Montag, 30. Juli ab 4 Uhr, bis Freitag, 10. August Betriebsschluss, werden alle Regionalzüge durch Busse ersetzt.

Wegen der längeren Fahrzeit der Busse kommen diese bis zu 30 Minuten später in Kochel bzw. 15 Minuten später in Penzberg an als die gewohnten Züge. In umgekehrter Fahrtrichtung starten die Busse in Kochel bis zu 28 Minuten früher. Die Bahn bittet ihre Fahrgäste um Beachtung, dass die Haltestellen der Busse nicht immer direkt an den Bahnhöfen liegen. Eine Fahrradmitnahme in den Bussen ist nur im Rahmen des verfügbaren Platzes möglich und kann nicht garantiert werden.

Die Bahn nutzt die Gleissperrung, um verschiedene Baumaßnahmen zu bündeln. So wird am Haltepunkt Bernried der alte niedrige Bahnsteig abgebrochen und durch einen höheren barrierefreien ersetzt. In Benediktbeuern wird die Brücke am Mondscheinweg erneuert. Die meisten Arbeiten hängen aber mit der Modernisierung der Stellwerkstechnik zusammen. Bereits fertig gestellt sind neue Kabelkanäle mit Glasfaser-Datenkabeln. Darüber werden später die Signale und Weichen aus dem Elektronischen Stellwerk in Weilheim gesteuert. Jetzt werden neue Rechnerschalthäuser an den Bahnhöfen aufgestellt und alte Formsignale gegen Lichtsignale ausgetauscht. An mehreren Bahnübergängen wird die Sicherungstechnik erneuert oder angepasst. Einzelne Bahnübergänge werden in Abstimmung mit den Gemeinden auch verbreitert oder erhalten einen neuen Fahrbahnbelag. Dazu wird der entsprechende Straßenabschnitt gesperrt.

Lärmintensive Arbeiten finden so weit wie möglich tagsüber statt. Die Bahn bittet Anwohner und Straßenverkehrsteilnehmer um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen.

Pressemeldung Deutsche Bahn

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Letzte Änderung am Donnerstag, 19 Juli 2018 13:13