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Dienstag, 25 September 2018 09:00

Rheinland-Pfalz: ZSPNV Süd fordert ein schlüssiges Finanzierungskonzept für die Elektrifizierung von Regionalstrecken

Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV Süd) fordert vom Bund die Vorlage eines schlüssigen Finanzierungskonzepts für die Elektrifizierung von Regionalstrecken. Die bislang im Entwurf des Bundeshaushalts vorgesehenen fünf Mio. € können nach Auffassung von Verbandsvorsteher Dr. Fritz Brechtel „allenfalls ein vorläufiger Ansatz für erste Planungen“ sein.

Der Germersheimer Landrat betont in diesem Zusammenhang: „Der ZSPNV Süd bereitet ein Zukunftsprogramm für die Schiene vor: Auch im Regionalverkehr soll elektrisch gefahren werden – entweder klassisch mit Oberleitung, mit einer Kombination aus Oberleitung und Batterie oder mit Wasserstoff-Triebwagen. Wir erwarten jetzt vom Bund, dass er die Chancen für den Bahnverkehr erkennt und rasch für einen Ausbau des elektrischen Betriebs sorgt. Wir brauchen Klarheit darüber, ob wir bei unserem Projekt mit Unterstützung aus Berlin rechnen können oder wir als Verantwortliche für den Nahverkehr nur mit angezogener Handbremse in die Zukunft starten können. Deshalb muss der Bund deutlich mehr Geld für den elektrischen Regionalverkehr bereitstellen und auch intelligente Kombi-Lösungen fördern“.

Der ZSPNV Süd plant, in enger Abstimmung mit dem Land und dem in Planung befindlichen Ausbaukonzept „Rheinland-Pfalz-Takt 2030“, ab Mitte der 2020er Jahre auf den Regionalverkehrsstrecken in der südlichen und westlichen Pfalz die heute fahrenden Dieseltriebwagen durch lokal emissionsfreie Fahrzeuge zu ersetzen. Die Vorbereitungen laufen mit Unterstützung externer Gutachter auf Hochtouren.

Pressemeldung Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Süd

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Letzte Änderung am Dienstag, 25 September 2018 09:10