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Donnerstag, 11 Oktober 2018 16:13

NWR: Andreas Müller neuer Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe

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Turnusmäßiger Stabswechsel beim Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL): Einstimmig wählte die Verbandsversammlung Andreas Müller, hauptamtlicher Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein, zum neuen Verbandsvorsteher des NWL. Müller tritt die Nachfolge von Dr. Ul- rich Conradi nach dreijähriger Amtszeit an.

Der anwesende NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst würdigte die Verdienste von Conradi bei der Verabschiedung und bedankte sich für das erfolgreiche Wirken und die gute Zusammenarbeit. Offiziell übernimmt Andreas Müller am 22. Oktober das Steuer des NWL.

Der Verkehrsminister hob besonders die Rolle des scheidenden Verbands- vorstehers als Mitglied und zuletzt Vorsitzenden des Lenkungskreises zur bevorstehenden Einführung des Rhein-Ruhr-Express‘, kurz RRX, hervor. Bei diesem landesweit sehr bedeutsamen Großprojekt habe sich Conradi mit Herzblut dafür eingesetzt, auch die westfälischen Oberzentren einzu- binden, besonders die Region Münster sowie seine Heimatregion Pader- born und in der Verlängerung bis Kassel. Conradi ist Kreisdirektor des Kreises Paderborn. Dafür sowie für die weit in die Zukunft reichende Wei- terentwicklung des RRX-Projektes habe sich Conradi in den Entschei- dungsstrukturen kraftvoll eingesetzt, zuletzt als Vorsitzender des RRX- Lenkungskreises. Dieses Gremium koordiniert die Zusammenarbeit der Aufgabenträger aus Nordrhein-Westfalen, Nordhessen und Rheinland- Pfalz und des Landes NRW und verantwortet die Einführung des RRX ab Dezember 2018.

Ulrich Conradi habe die Funktion des NWL-Verbandsvorstehers in der „heißen“ Entscheidungsphase zum WestfalenTarif übernommen, stellte der Vorsitzende der Verbandsversammlung, der Olper Landrat Frank Be- ckehoff, heraus. Großartige Zeit für die Einarbeitung sei nicht geblieben. „Er war unmittelbar gefordert, den politischen Konsens in Westfalen her- beizuführen. Und das ist ihm gelungen“, bekräftigte Beckehoff. Damit habe er einen entscheidenden Pflock gesetzt: Der WestfalenTarif sei heute die gemeinsame Plattform für die Weiterentwicklung der Tariflandschaft in Westfalen, insbesondere für die künftige digitale Ausrichtung.

Conradi habe sich unermüdlich für die Belange des Nahverkehrs in West- falen-Lippe eingesetzt. Ihm sei es insbesondere auch auf Landesebene gelungen, dem NWL die Aufmerksamkeit und Bedeutung zukommen zu lassen, die ihm zustehe. Mit diesen Worten dankte die Verbandsver- sammlung des NWL Conradi für die geleistete Arbeit.

In seiner Funktion als Verbandsvorsteher des NWL-Mitglieds Nahver- kehrsverbund Paderborn/Höxter (nph) bleibt Conradi auch dem NWL er- halten und wird somit auch weiterhin die Entwicklungen des westfälischen Nahverkehrs mit gestalten.

Gewählt wurden auch die Vertreter des Verbandsvorstehers:

1. Thomas Gemke (Verbandsvorsteher Zweckverband Ruhr-Lippe, Land- rat Märkischer Kreis), 2. Dr. Klaus Effing (Verbandsvorsteher Zweckver- band Münsterland, Landrat Kreis Steinfurt), 3. Frank Scheffer (Verbands- vorsteher VVOWL, Kreisdirektor Kreis Gütersloh) und 4. Dr. Ulrich Conradi (Verbandsvorsteher Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter, Kreisdirektor Kreis Paderborn).

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst hatte an der Verbandsversammlung des NWL am 4. Oktober anlässlich des 10jährigen Bestehens des NWL teilgenommen. Beim anschließenden Empfang hielt der Minister eine Grundsatzrede zum Thema Zukunft der Mobilität in NRW.

Pressemeldung NWL

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