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Mittwoch, 30 August 2017 13:14

Bayern: Dialog-Forum zur Stadt-Umland-Bahn startet

In den kommenden Tagen werden zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger aus Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach Post von ihren Bürgermeistern erhalten. Sie werden eingeladen, sich mit ihren Ideen und Meinungen im Dialog-Forum zur Stadt-Umland-Bahn einzubringen. Das Forum soll den gesamten Planungs- und Bauprozess der Stadt-Umland- Bahn konstruktiv begleiten.

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Lageplan Stadt-Umland-Bahn. Grafik VGN/StUB.

Das Forum beginnt mit einer Auftaktveranstaltung am 18. Dezember in Herzogenaurach. Dort soll das Projekt zunächst vorgestellt und der weitere Ablauf miteinander besprochen werden. Mit den ersten Veranstaltungen im neuen Jahr geht es dann an die inhaltliche Arbeit:

• Muss die bislang vorgeschlagene Trassenführung an einzelnen Stellen verbessert werden?

• Wie sollen die Haltestellen gestaltet werden?

• Was soll bei der Fahrzeugbeschaffung beachtet werden?

• Wie lassen sich die Bauarbeiten am verträglichsten gestalten?

Das Forum wird sich über den gesamten Planungs- und Bauzeitraum erstrecken und die in den jeweiligen Planungsphasen aktuellen Fragestellungen aufgreifen. Zunächst wird die Fragestellung, wie sich der vorgeschlagene Trassenverlauf verbessern lässt, im Vordergrund stehen. Die Diskussionsergebnisse werden in das Raumordnungsverfahren einfließen. Mit zunehmender Planungstiefe wird es immer tiefer in die Details gehen.

Ziel des Forums ist es, die von Planungsbüros erarbeiteten Entwürfe zu verbessern, Ideen einzubringen und die Meinung der Anwohner, der Interessenvertreter, der Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs und auch der Steuerzahler zu den Arbeiten der Planer einzuholen. Neben den eingeladenen Bürgerinnen und Bürgern werden auch Vertreter von Verbänden, Kammern und die Oberbürgermeister bzw. Ersten Bürgermeister der drei Städte Mitglieder des Forums sein. Von den 33 Plätzen des inneren Teilnehmerkreises werden 14 für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen. Gerade von diesen zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern erwarten sich das Moderationsbüro team ewen und der Zweckverband eine unkonventionelle und offene Herangehensweise an die durchaus komplexe Materie.

Angeschrieben werden zunächst von den Bürgerämtern per Zufallsprinzip ausgeloste Bürgerinnen und Bürger, die mit der beigefügten Rückantwortkarte die Möglichkeit bekommen, ihr Interesse an einer Teilnahme zu bekunden. Sind mehr Bürgerinnen und Bürger interessiert, als Plätze vorhanden sind, wird die Lostrommel über die Teilnahme am Dialog entscheiden.

Neben den etwa halbjährlich stattfindenden Gesamt-Sitzungen wird es themenspezifische und lokale Einzelveranstaltungen geben, zu denen auch weitere Bevölkerungsgruppen, z.B. die Bewohner der jeweiligen Ortsteile, eingeladen werden. Der Zweckverband würde eine rege Beteiligung aus den drei Städten begrüßen.

Pressemeldung Zweckverband StUB

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