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Freitag, 02 November 2018 12:39

Mecklenburg-Vorpommern: Bahnhöfe Groß Kiesow und Torgelow modernisiert

Heute gingen in Vorpommern zwei Stationen, die die Deutsche Bahn in den vergangenen acht Wochen erneuert hatte, offiziell wieder in Betrieb. Damit sind an der Bahnstrecke Jatznick–Ueckermünde alle Stationen modernisiert.

Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Patrick Dahlemann, Parlamentarischer Staatssekretär für Vorpommern, Dr. Joachim Trettin, Konzernbevollmächtigter der Region Ost, und Friedemann Keßler, Leiter Regionalbereich Ost, DB Station&Service AG, würdigten diese Bauvorhaben als eine wesentliche Voraussetzung für mehr Reisende im Regionalverkehr.

„Wir wollen möglichst viele Menschen dazu bewegen, vom Auto auf die Bahn umzusteigen. Dazu benötigen wir attraktive Verbindungen, aber auch komfortable Züge und Bahnhöfe. Komfortabel heißt nicht zuletzt barrierefrei, damit zum Beispiel Eltern mit Kinderwagen genauso leicht ein- und aussteigen können wie Ältere mit Bewegungseinschränkungen. Ich freue mich sehr, dass nun auch diese beiden Stationen zukunftsfähig hergerichtet wurden“, sagte Energieminister Christian Pegel.

Patrick Dahlemann: „Das ist ein wirklich guter Tag für alle Bahnreisenden in Vorpommern. Mit Groß Kiesow und Torgelow entstehen zwei weitere barrierefreie Bahnsteige. Das ist nicht nur für unsere Gäste gut, sondern auch in Sachen Daseinsvorsorge für die Bevölkerung im ländlichen Raum ein wichtiges Signal“.

Die jetzt barrierefreien Bahnsteige wurden mit Blindenleitsystem, neuer Beleuchtung und besserem Wetterschutz ausgestattet, die Zugänge an die neue Bahnsteighöhe von 55 Zentimetern angepasst.

Beide Stationen wurden im Rahmen des „Zukunftsinvestitionsprogramms“ der DB Station&Service AG mit Mitteln des Bundes und des Landes Mecklenburg-Vorpommern erneuert. Die Bundesrepublik stellte 2016 insgesamt 160 Millionen Euro für zwei Jahre bereit, um Qualität und Service an 108 kleineren Bahnstationen zu verbessern. Die Länder beteiligten sich zur Hälfte an den Kosten.

Pressemeldung Deutsche Bahn

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Letzte Änderung am Freitag, 02 November 2018 12:42