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Freitag, 14 Dezember 2018 14:56

Hamburg: Projektpartner bekräftigen Planungen für neuen Fernbahnhof in Altona

Im Rahmen eines gestrigen Treffens haben alle Projektpartner die Planungen für den Fernbahnhof Altona bekräftigt. Teilnehmer waren der Finanzsenator der Freien und Hansestadt Hamburg, Dr. Andreas Dressel, Dr. Liane Melzer, Bezirksamtsleiterin Altona, die Geschäftsführer des Joint Ventures ProHa Altona, Dennis Barth (Procom Invest) und Harald Hempen (HASPA PeB) und DB-Netz-Vorstand Prof. Dr. Dirk Rompf.

Die DB arbeitet mit Hochdruck an einer neuen Autoreisezuganlage auf bestehendem Bahngelände, die für Kunden gut erreichbar ist. Die dafür notwendigen Planunterlagen werden 2019 beim Eisenbahnbundesamt (EBA) eingereicht.

Zu den Planungen für eine neue Verladeanlage für Autoreisezüge sagte DB-Netz-Vorstand Prof. Dr. Rompf: „Die Planungen wurden bereits parallel zum Planfeststellungsverfahren 2016 begonnen. Nun sind wir auf dem guten Weg, schnellstmöglich den Standort mit deutlichen Vorteilen zu konkretisieren und die für die Genehmigung notwendigen Unterlagen zu erstellen.“

Die Bahn machte heute außerdem deutlich, dass nach dem per Eilbeschluss vom Oberverwaltungsgericht Hamburg (OVG) angeordneten Baustopp der weitere Fortgang im Projekt abhängig vom Gerichtsverfahren sei. Das Hauptsacheverfahren vor dem OVG werde für 2019 erwartet.

Finanzsenator Dr. Dressel: „Das Projekt ist für Hamburgs Verkehrs- und Stadtentwicklung von herausragender Bedeutung. Nur mit der Verlegung des Fernbahnhofs ist die Realisierung des 2. Entwicklungsabschnittes Mitte Altona mit den dort geplanten 1.900 Wohnungen umsetzbar. Das heutige Gespräch hat nochmal unterstrichen, wie sehr alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Es ist erfreulich, dass die Bahn mit Hochdruck an der Planung für eine neue Autoverladeanlage arbeitet. Damit haben wir eine gute Chance, die Hausaufgaben, die uns das Gericht aufgegeben hat, schnellstmöglich abzuarbeiten. In diesem Geist arbeiten wir weiter mit vereinten Kräften.“

Dr. Liane Melzer: „Für die weitere städtebauliche Entwicklung Altonas ist die Verlegung des Fernbahnhofs zum Diebsteich von zentraler Bedeutung. Das enge Bündnis aller Beteiligten ist dafür eine wertvolle Grundlage, und ich hoffe auf eine bald erfolgende Realisierung dieses Vorhabens.“

Dennis Barth: „Unser Austausch war konstruktiv und wertschätzend. Wir als Investor sind jederzeit handlungsfähig und setzen auf einen zielführenden Weg zu einem schnellen Baustart.“ Die ProHa Altona plant und realisiert die Ankunftshalle sowie die beiden Hochhäuser am Diebsteich.

Pressemeldung Deutsche Bahn

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