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Mittwoch, 30 Januar 2019 14:23

NRW/Niedersachsen: Flirt 3 der Eurobahn müssen in die Werkstatt

Die Eurobahn kämpft erneut mit Problemen an ihren Fahrzeugen. Am Dienstagabend hat das Unternehmen mit sofortiger Wirkung die Fahrzeuge des Typ Flirt3 für den weiteren Betrieb gesperrt. „Es ist außerordentlich bedauerlich für unsere Fahrgäste sowie auch für uns als Unternehmen, dass die Sperrung unserer Flirt3-Flotte stattfinden muss. Hintergrund sind Schäden an einer bestimmten Kabelverbindung des Batteriebordnetzes, die ein Risiko von Schmor- und Brandschäden bergen“, sagt Christian Bischoff, Bereichsleiter Fahrzeugmanagement.

Betroffen sind die insgesamt fünf Neufahrzeuge im Hellweg-Netz sowie die acht Flirt3-Fahrzeuge des Teutoburger-Wald-Netzes auf den Linien RB 50, RB 61 sowie RB 65/66. Die aktuell eingesetzten Fahrzeuge laufen bis zu den Standorten Rheine und Münster aus. Im Anschluss werden diese in die Werkstätten in Münster sowie in die Betriebswerkstatt nach Hamm-Heessen gefahren. Die Sperrung der Fahrzeugflotte bewirkt, dass es zu Kapazitätsabweichungen sowie zu ersten Zugausfällen kommen wird. Insgesamt müssen 11 der insgesamt 13 Fahrzeuge in die Werkstatt überführt werden.

Gemeinsam mit dem Hersteller Stadler, der Personal zur schnellen Sicherheitsprüfung bereitgestellt hat, werden die Prüfungen und ggf. daraus resultierende Reparaturen voraussichtlich am Sonntag, 03. Februar abgeschlossen sein. Sobald die Fahrzeuge geprüft wurden und alle Sicherheitsprüfungen bestehen, werden diese wieder sukzessive in den Betrieb zurückgeführt. Erst im Dezember hatte der Zweckverbad Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) die Eurobahn wegen anhaltender Zugausfälle zum zweiten Mal abgemahnt.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Quelle: Keolis Deutschland

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