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Freitag, 08 Februar 2019 12:49

Europäische Union: Neuausrichtung des Nordsee-Mittelmeer-Korridors und Investitionen in die Anpassung der Verkehrsinfrastruktur für den Brexit

Das Europäische Parlament und der Rat haben gestern (07.02.19) eine vorläufige Einigung über den Vorschlag der Europäischen Kommission zur Anpassung des Nordsee-Mittelmeerkorridors - einem der neun Hauptkorridore des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V) - erzielt.

Einerseits ergänzt die Verordnung das Kernnetz, um neue Seeverbindungen zwischen den irischen Kernhäfen Dublin, Cork und Shannon Foynes und den Kernnetzhäfen in Frankreich (Le Havre, Calais, Dünkirchen), Belgien (Zeebrugge, Antwerpen, Gent) und den Niederlanden (Terneuzen, Rotterdam, Amsterdam) unter Berücksichtigung des Ausscheidens des Vereinigten Königreichs.

Andererseits fügt die Verordnung der Connecting Europe Facility (CEF) einen neuen Finanzierungsschwerpunkt hinzu: die Anpassung der Verkehrsinfrastruktur aus Sicherheitsgründen und zur Kontrolle der Außengrenzen.

Diese Priorität wird von der Kommission bei der Vorlage des nächsten CEF-Arbeitsprogramms berücksichtigt. Die Kommission wird eine Bewertung der Auswirkungen vom Brexit auf die Verkehrsverbindungen und -ströme durchführen. Diese Maßnahmen gelten nur, wenn das Vereinigte Königreich ohne Abkommen aus der EU austritt.

WKZ, Quelle EU-Kommission

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