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Freitag, 29 März 2019 16:50

Stadler: Börsengang an der SIX Swiss Exchange mit einer Preisspanne auf 33 bis 41 Franken lanciert

Stadler Rail AG («Stadler», das «Unternehmen»), ein weltweit führender, spezialisierter Hersteller von Schienenfahrzeugen und zugehörigen Systemen mit Hauptsitz in Bussnang, Schweiz, gibt heute den Start des Börsengangs («IPO») bekannt. Der Kotierungsprospekt wird heute veröffentlicht und das Bookbuilding- Verfahren beginnt am Montag, 1. April 2019.

Der Börsengang umfasst bis zu 40 250 000 bestehende Aktien. Das Basisangebot besteht aus bis zu 35 000 000 bestehenden Aktien aus dem direkten und indirekten (via PCS Holding AG) Besitz von Peter Spuhler. Den federführenden Banken wurde zudem eine Mehrzuteilungsoption von bis zu 5 250 000 bestehenden Aktien eingeräumt, was 15 Prozent des Basisangebots entspricht.

Die Preisspanne für den Angebotspreis wurde auf 33 bis 41 Franken pro Aktie festgelegt, was einem Platzierungsvolumen von rund 1155 Millionen bis 1435 Millionen Franken im Basisangebot und einer Marktkapitalisierung von rund 3.3 Milliarden bis 4.1 Milliarden Franken entspricht.

Der Streubesitz («Free Float») von Stadler beträgt voraussichtlich bis zu 38.16 Prozent vor Ausübung der Mehrzuteilungsoption und bis zu 43.41 Prozent, falls die Mehrzuteilungsoption vollständig ausgeübt wird.1
Peter Spuhler wird Stadler nach dem Börsengang sowohl als grösster Aktionär als auch in seiner Funktion als exekutiver Verwaltungsratspräsident langfristig verbunden bleiben.
Im Jahr 2018 erzielte das Unternehmen einen Nettoumsatz von zwei Milliarden Franken bei einer EBIT-Marge von 7.5 Prozent.

Stadler verzeichnet eine anhaltend positive Dynamik beim Auftragseingang. Für 2019 erwartet Stadler einen stabilen Auftragseingang auf dem Niveau von 4.4 Milliarden Franken des letzten Jahres, einen Nettoumsatz von rund 3.5 Milliarden Franken, von dem bereits mehr als 95 Prozent durch bestehende Aufträge gesichert sind, und eine stabile EBIT-Marge. Zudem erwartet das Unternehmen, dass sich das strukturell negative Nettoumlaufvermögen auf -400 Millionen bis
-550 Millionen Franken belaufen wird. Für 2020 rechnet Stadler mit einem Umsatz von rund vier Milliarden Franken, von dem bereits rund 80 Prozent durch bestehende Aufträge gesichert sind. Die EBIT-Marge wird voraussichtlich innerhalb der mittelfristig angestrebten Zielspanne von 8.0 bis 9.0 Prozent liegen. Für die Jahre nach 2020 strebt Stadler an, das Nettoumsatzniveau von vier Milliarden Franken zu festigen und von dort im mittleren einstelligen Prozentbereich weiter zu wachsen.Die Kotierung der Aktien von Stadler und der erste Handelstag an der SIX Swiss Exchange werden voraussichtlich am oder um den 12. April 2019 stattfinden.

Angebotsstruktur

Insgesamt werden im Rahmen des Börsengangs (einschliesslich der Mehrzuteilungsoption) bis zu 40 250 000 bestehende Aktien angeboten.

Der Streubesitz («Free Float») von Stadler beträgt voraussichtlich bis zu 38.16 Prozent vor Ausübung der Mehrzuteilungsoption und bis zu 43.41 Prozent, falls die Mehrzuteilungsoption vollständig ausgeübt wird.3 Nach der Kotierung und unter der Annahme, dass die Mehrzuteilungsoption vollständig ausgeübt wird, wird Peter Spuhler direkt und indirekt 39.70 Prozent des Aktienkapitals halten.

Die Preisspanne für den Angebotspreis wurde auf 33 bis 41 Franken pro Aktie festgelegt, was einem Platzierungsvolumen von rund 1155 Millionen bis 1435 Millionen Franken im Basisangebot (1328 Millionen bis 1650 Millionen Franken bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption) und einer Marktkapitalisierung von rund 3.3 Milliarden bis 4.1 Milliarden Franken entspricht.

Weitere Details zum Angebot

Der Kotierungsprospekt wird heute, 29. März 2019, veröffentlicht. Das Bookbuilding-Verfahren beginnt am Montag, 1. April 2019, und wird voraussichtlich am oder um den 11. April 2019 (12.00 Uhr MESZ für Retail und Private Banking Aufträge und 15.00 Uhr MESZ für Aufträge von instutionellen Anlegern) enden. Der endgültige Angebotspreis wird voraussichtlich am oder um den 12. April 2019 vor Handelsbeginn an der SIX Swiss Exchange veröffentlicht. Die Kotierung der Aktien gemäss dem Swiss Reporting Standard der SIX Swiss Exchange und der Beginn des Handels an der SIX Swiss Exchange wird voraussichtlich am oder um den 12. April 2019 erfolgen.

Das Unternehmen, die RAG-Stiftung und alle Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung von Stadler haben sich zu einer Haltefrist («Lock-up») von zwölf Monaten ab dem ersten Handelstag verpflichtet. Die verkaufenden Aktionäre haben sich hinsichtlich 100 Prozent der Aktien, die sie direkt oder indirekt nach dem Börsengang halten werden, zu einem Lock-up von zwölf Monaten ab dem ersten Handelstag verpflichtet, sowie darüber hinaus, ihre kombinierte Beteiligung an Stadler für weitere 24 Monaten nicht unter 30 Prozent zu reduzieren.

Das Angebot besteht aus (i) einem öffentlichen Angebot in der Schweiz und (ii) Privatplatzierungen in bestimmten Rechtsgebieten ausserhalb der USA und der Schweiz gemäss den geltenden Wertpapiergesetzen und gemäss der Regulation S des U.S. Securities Act von 1933, in der geltenden Fassung, und auf der Grundlage der Ausnahmen nach Richtlinie 2003/71/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. November 2003 betreffend dem Prospekt, der beim öffentlichen Angebot von Wertpapieren oder bei deren Zulassung zum Handel zu veröffentlichen ist, in der geltenden Fassung, jeweils gemäss den anwendbaren Wertpapiergesetzen, und (iii) Privatplatzierungen an zugelassene Anleger (accredited investors) und genehmigte Kunden (permitted clients) in Kanada in den Provinzen Alberta, British Columbia, Ontario und Quebec.

Credit Suisse und UBS fungieren als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners für den Börsengang. BNP PARIBAS, Citigroup und Zürcher Kantonalbank agieren als Joint Bookrunners und UniCredit Bank AG als Co-Lead Manager. Reichmuth & Co, St.Galler Kantonalbank AG und Thurgauer Kantonalbank sind Selling Agents im Börsengang. Alantra ist unabhängiger Finanzberater von Stadler und Peter Spuhler. Niederer Kraft Frey AG und BianchiSchwald LLC sind Rechtsberater von Stadler und Peter Spuhler, Lenz & Staehelin vertritt das Bankensyndikat als Rechtsberater.

Pressemeldung Stadler

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