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Montag, 17 Juni 2019 12:07

TÜV Rheinland: Unterstützung des RMV bei der Beschaffung von Triebzügen mit Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb

Die TÜV Rheinland InterTraffic GmbH gratuliert dem Rhein-Main Verkehrsverbund (RMV) und der Fahrzeugmanagement Region Frankfurt RheinMain GmbH (fahma) zur kürzlich erfolgten Unterzeichnung des Vertrages zur Lieferung und langfristigen Sicherstellung der Verfügbarkeit von 27 Triebzügen mit Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb.

Mit dem erfolgreichen Abschluss des EU-weiten Vergabeverfahrens konnte ein wichtiger Meilenstein zur Reduzierung des Schadstoffausstoßes im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Rhein-Main Gebiet erreicht werden. Die neuen Fahrzeuge ersetzen zum Fahrplanwechsel 2022/2023 die bisherigen mit Diesel betriebenen Züge auf den Linien

• RB11 (Frankfurt-Höchst – Bad Soden),
• RB12 (Frankfurt – Königstein),
• RB15 (Frankfurt – Bad Homburg – Brandoberndorf) und
• RB16 (Friedrichsdorf – Friedberg).

Das Gesamtauftragsvolumen beziffert sich auf rund 500 Millionen Euro.

TÜV Rheinland unterstützte die fahma und deren rechtliche Berater in diesem Vergabeverfahren umfassend, z.B. bei der Vorbereitung von wesentlichen Teilen der Vergabeunterlagen (technische, betriebliche und wirtschaftliche Aspekte), aber auch durch die aktive Begleitung des gesamten Verfahrens. Durch ein "Verfügbarkeitsmodell", bei dem der Fahrzeughersteller über die gesamte Lebensdauer der Fahrzeuge für deren Verfügbarkeit – dies umfasst auch die Bereitstellung von Wasserstoff – verantwortlich ist, konnte für den Fahrzeugeigentümer und den Aufgabenträger eine zukunftssichere Lösung implementiert werden.

Kai Daubertshäuser, Leiter des Geschäftsbereichs Vergabe-, Qualitäts- und Infrastrukturmanagement beim RMV: "Wir danken dem TÜV Rheinland für die gute Zusammenarbeit in diesem anspruchsvollen und überaus komplexen Vorhaben, welches für uns als Aufgabenträger hinsichtlich der Verringerung des Kohlendioxidausstoßes von großer Bedeutung ist."

Pressemeldung TÜV Rheinland InterTraffic GmbH

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