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Montag, 26 August 2019 10:48

Infras: Methodenkonvention zeigt, wie Um­welt­kosten berechnet werden können

Mit durchschnittlich 8,3 Eurocent pro Personenkilometer sind die Umweltkosten im Personen-Luftverkehr auf Kurz- und Mittelstrecken in Deutschland fast fünf Mal so hoch wie im elektrisch betriebenen Schienenfernverkehr (1,7 Eurocent/Personenkilometer). Bei Benzin-Pkw liegen die durchschnittlichen Umweltkosten bei 4,3 Eurocent pro Per­so­nen­ki­lo­meter.

Dabei handelt es sich vor allem um Folgekosten der Treibhausgas- und Luftschadstoffemissionen, die mit dem Betrieb und den Vorprozessen verbunden sind (Infrastruktur und Fahrzeuge sowie Energiebereitstellung). Die Umweltkosten aufgrund von Flächenverbrauch und Zerschneidung sind pro Personenkilometer bei allen Fahr­zeug­ka­te­go­ri­en eher gering.

Die Ergebnisse dienen als Grundlage der Me­tho­den­kon­ven­ti­on 3.0 des Um­welt­bun­des­am­tes, anhand derer For­schungs­stel­len und Verwaltung Um­welt­kos­ten, etwa für den Trans­port- und En­er­gie­be­reich, in Abhängigkeit ver­schie­de­ner Fahrzeugtypen trans­pa­rent ermitteln können.

Die Kostensätze für den Verkehr sind Teil eines Forschungsprojekts, das INFRAS im Auf­trag des Umweltbundesamts geleitet hat. Neben dem Verkehr hat das For­schungs­kon­sor­ti­um auch durchschnittliche Kostensätze zu Treibhausgasen, Luftschadstoffen, Lärm und Energie berechnet.

Sie möchten sich vertiefen? Dann lesen die Broschüre zur Er­mitt­lung von Umweltkosten anhand standardisierter Kostensätze, die das Um­welt­bun­des­am­t auf Grundlage des Forschungspakets erstellt hat. Oder werfen Sie einen Blick in die Broschüre zu den methodischen Grundlagen, an der INFRAS ebenfalls mitgearbeitet hat.

Pressemeldung INFRAS

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Letzte Änderung am Montag, 26 August 2019 10:52