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Mittwoch, 06 November 2019 09:35

Kombiverkehr: Kooperation mit ÖBB Rail Cargo Group auf der Relation Wels–Wien–Budapest v.v.

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Foto ÖBB/Zenz.

Die Frankfurter Kombiverkehr KG stellt ihr Leistungsangebot im Verkehr von und nach Österreich und Ungarn in Teilen um. Im Fokus der Veränderung steht eine neue Kooperation mit dem österreichischen Intermodal-Operateur RCO (Rail Cargo Operator). Gemeinsam werden beide Gesellschaften die Relation Wels – Wien/Budapest v.v. betreiben und vermarkten.

Die Abfahrt des ersten gemeinsam angebotenen Direktzuges zwischen Wels und Wien sowie Budapest soll am 16. November erfolgen. Von da an wird es regelmäßig drei wöchentliche Abfahrten geben, ab Wels sonntags, dienstags und donnerstags. In der Gegenrichtung verkehren die Züge ab Wien dienstags, donnerstags und samstags sowie ab Budapest montags, mittwochs und freitags.

„Mit der neuen Kooperation fokussieren wir uns im Österreichverkehr nun voll und ganz auf das Terminal in Wels, welches mit einem breiten Angebot an möglichen Weiterleitungsverkehren unseren Kunden aus Spedition und Logistik erheblichen Mehrwert bietet, unter anderem mit Verbindungen sogar bis nach Südosteuropa“, betont Peter Dannewitz, Leiter Vertrieb der Kombiverkehr KG, die Bedeutung des neuen Angebots für die Kunden des Unternehmens. Im Vergleich zum heutigen Leistungsangebot wird das Terminal in Wien zwar mit einer Abfahrt weniger bedient, dafür bekommt die wichtige Ungarnanbindung von und nach Budapest Bilk eine Zugabfahrt hinzu. „Wir wissen um die heute gute Qualität des eingesetzten Eisenbahnverkehrsunternehmens im innerösterreichischen Verkehr mit Anschluss von und nach Budapest und gehen von einer erfolgreichen Entwicklung des neuen Zugproduktes aus. Dies wird letztlich auch zu einer Steigerung der Verkehrsfrequenz zukünftig auf allen Teilrelationen führen“, so Dannewitz weiter.

Die im Fahrplan enthaltenen Direktzüge Ludwigshafen – Wels v.v., Neuss – Wels v.v. und Duisburg – Wels v.v. wird Kombiverkehr mit unveränderten Versandtagen und Versandzeiten anbieten. Dannewitz: „Mit dem neuen Produktionskonzept steuern wir nun alle Sendungen auf das Terminal Wels zu, dass für uns zur zentralen Drehscheibe wird. Wir vereinfachen damit die Abwicklungsprozesse und bündeln die Mengen an einem Ort für einen effizienten Weitertransport auf der Schiene“. Im Gatewayverkehr sind über die bilateralen Österreichzüge verschiedene Terminals in Deutschland, Skandinavien und in den Westhäfen verknüpft.

Pressemeldung Kombiverkehr

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