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Freitag, 13 Oktober 2017 10:35

Forschung: Deutschland will schwedische ERS-Technologien übernehmen

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Elektrotransport mit Luftreifen auf der E16. Foto Trafikverket.

Eine bis in das Jahr 2020 reichende Vereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen Schweden und Deutschland zu umweltfreundlichen Güterverkehren wurde von der Generaldirektorin der schwedischen Verkehrsbehörde Trafikverket, Lena Erixon und Dr. Norbert Salomon, Ministerialdirigent der Unterabteilung Immissionsschutz, Anlagensicherheit und Verkehr im Bundesumweltministerium, am 27.09.17 unterzeichnet.

Die verabredete gemeinsame Zusammenarbeit beinhaltet die Weiterentwicklung von ERS-Technologien (Electric Road Systems) in einem kommerziellen Umfeld. Die Vereinbarung nennt drei Optionen für die Forschungs- und Demonstrationsphase:

- Anwendung des in Schweden bis Ende 2018 geplanten Einsatzes von Oberleitungen auf öffentlichen Straßen auch in Deutschland.

- Technologie zum Einsatz elektrischer Schienen auf öffentlichen Straßen, wie in Schweden für Herbst 2017 geplant.

- Induktive Systeme, die derzeit noch im Forschungsstadium sind.

Darüber hinaus ist geplant, ein neues gemeinsames Forschungsprojekt im Herbst 2017 in Zusammenarbeit zwischen deutschen und schwedischen Forschungsinstituten zu starten. Die Versuche stehen im Zusammenhang mit dem Klimaabkommen in Paris, um mit Strom aus erneuerbaren Quellen die Treibhausgasemissionen aus dem Verkehrssektor zu reduzieren.

WKZ, Quelle Trafikverket

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