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Donnerstag, 19 März 2020 19:27

Vossloh: Befreiungsschlag oder Schock?

(c) Tomke Scheel IPMG Vossloh

Das Handelsblatt berichtet in seiner Online-Ausgabe vom 19.03.2020 darüber, dass die Vossloh AG eine wichtige Hürde beim Umbau der Bahntechnik genommen hat. Im Rahmen einer anläßlich der Veröffentlichung des Geschäftsberichtes 2019 durchgeführten Telefonkonferenz verkündete der Vorstandsvorsitzende Oliver Schuster, dass bereits seit dem 27.02.2020 die Freigabe des Wirtschaftsministers zum Verkauf der Kieler Loksparte an den chinesischen Bahnkonzern CRRC vorliegt. Die noch ausstehende Zustimmung des Bundeskartellamtes (Aktenzeichen B4-115/19 vom 13.09.2019) erwarte er bis Ende April.

Das Handelsblatt wertet den sich nunmehr konkretisierenden Verkauf der Lokschmiede in Kiel-Suchsdorf als ein Befreiungsschlag für Vossloh, für die Branche allerdings als ein Schock. Denn, so das Handelsblatt weiter, wird in der Bahnindustrie der Einstieg von CRRC als Durchbruch auf dem europäischen Markt gewertet, da die Kieler (noch) Vossloh-Tochter die komplexen Zulassungsverfahren für Eisenbahnfahrzeuge beherrscht. Zugleich löst sich der MDax-Konzern mit dem schon lange geplanten Verkauf allerdings von einer schweren Last führt das Handelsblatt weiter aus.

Laut den Ausführungen des Vorstandsvorsitzungen soll Vossloh Locomotives den Konzern allein im vergangenen Jahr 40 Millionen Euro Cash gekostet haben.

Die Aufnahme zeigt die werkseigene G6 mit der NVR 98 80 0650 080-1 D-VL (Vossloh 5102149/2015) am 13.09.2020 nahe Kiel.

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