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Donnerstag, 21 Mai 2020 17:58

Deutsche Bahn: DB Schenker liefert Schutzausrüstung für die Lombardei

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Foto DB AG.

Der Logistikdienstleister DB Schenker unterstützt die Menschen in Norditalien bei der Eindämmung des Coronavirus und liefert insgesamt 186 Container mit medizinischer Schutzausrüstung aus China an die Krankenhäuser in der besonders betroffenen Lombardei. Die Lieferung umfasst unter anderem Schutzanzüge und Brillen und wird in den kommenden Wochen per Zug nach Norditalien transportiert. Diesen Donnerstag erreichen 20 Container das Hangartner Terminal von DB Schenker in Verona.

„Es sind herausfordernde Zeiten für uns alle, aber wir haben es geschafft, den Service für unsere Kunden ohne Unterbrechung fortzuführen. Das ging nur durch den unermüdlichen Einsatz aller Kollegen bei DB Schenker und dank des soliden internationalen Netzwerks von DB Schenker“, sagt Federico Girgenti, CEO von DB Schenker in Italien.

Insgesamt umfasst die Lieferung für die Krankenhäuser in der Lombardei mehr als 1300 Tonnen an Overalls und Schutzbrillen von verschiedenen Herstellern in Shanghai und Hubei. Dort sammelt DB Schenker die Ladung per LKW bei ein. Am Containerterminal in Xi’an wird die Fracht auf den China-Zug verladen, den DB Schenker und DB Cargo in enger Zusammenarbeit als transeurasische Landbrücke betreiben. Nach zwölf Tagen und mehr als 10.000 Kilometern Fahrt über Kasachstan, Russland und Weißrussland erreicht der Zug Kaliningrad. Von dort gelangen die Container per Schiff nach Rostock, von wo aus sie erneut per Zug zum Intermodal-Terminal von DB Schenker in Verona verbracht werden. DB Schenker konnte die gesamte Transportdauer so auf nur noch 15 Tage verkürzen.

Nach der Zollabfertigung erfolgt die Verteilung an Gesundheitseinrichtungen u.a. in Mailand, Bergamo und Brescia per LKW im Komplettladungsverkehr von DB Schenker. Damit kommt die komplette Tür-zu-Tür-Lieferung inklusive Verpackung, Verzollung und Dokumentation für den Kunden aus einer Hand. Die ersten sieben Container haben Xi’an bereits am 15. April verlassen.

Pressemeldung DB Schenker

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