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Donnerstag, 02 Juli 2020 14:12

Alstom: Übernahme des Bremssystemherstellers Ibre

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Foto Alstom.

Mit der Übernahme von Ibre, einem Unternehmen, das sich auf die Entwicklung, Herstellung und Lieferung von Bremsscheiben aus Gusseisen oder Stahl für Hochgeschwindigkeits-, Intercity-, Regional- und Vorortzüge, Straßenbahnen und U-Bahnen spezialisiert hat, macht Alstom einen neuen Schritt in der Umsetzung seines strategischen Plans AiM (Alstom in Motion) in Frankreich. Alstom und Ibre arbeiten bereits seit langem bei Projekten für die SNCF zusammen.

Mit der Übernahme wird Alstom seine internen Fähigkeiten in Bezug auf Eisenbahnbremssysteme verstärken, die für die dynamische Gesamtleistung von Zügen von wesentlicher Bedeutung sind.

Ibre beschäftigt an seinem Standort Sens in der Region Bourgogne Franche Comté rund 30 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von etwa 10 Mio. EUR. Es handelt sich um ein international tätiges Unternehmen, das mehr als die Hälfte seines Umsatzes in Frankreich erzielt, sowohl bei der Erstausrüstung als auch bei Ersatzteilen. Der Rest bedient in erster Linie Kunden in Österreich, Australien, Belgien, Skandinavien, England, Indien und Deutschland.

"Diese Übernahme stellt ein sehr vielversprechendes Entwicklungspotenzial für Ibre und seine Mitarbeiter dar und steht im Einklang mit der Strategie von Alstom, sein Know-how zu erweitern", sagt Jean-Baptiste Eyméoud, Senior Vice President Alstom Frankreich.

Eisenbahnbremsscheiben sind eine der kritischen Komponenten des Bremssystems. Die Übernahme von Ibre durch Alstom stellt eine einzigartige Gelegenheit dar, das Angebot zu erweitern. Ibre-Produkte werden als Erstausrüstung und im Rahmen von Wartungsverträgen angeboten. Nach Abschluss der Transaktion, die am 30. Juni stattfand, wird das Unternehmen, das in "Alstom Ibre" umbenannt wurde, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Alstom.

WKZ, Quelle Alstom

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