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Dienstag, 15 September 2020 10:25

FAIRTIQ: Expansion in Österreich

Mit einem Testbetrieb in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland baut der innovative eTicket-Anbieter FAIRTIQ sein Engagement im Öffentlichen Nahverkehr Österreichs weiter aus. Zugleich zieht das Start-up eine positive Bilanz zu seinen bisherigen Aktivitäten in Linz und Vorarlberg: Die jüngsten Nutzungszahlen belegen, dass Fahrgäste gerade in Corona-Zeiten verstärkt die Möglichkeit nutzen, ihre Tickets sicher und kontaktlos via App zu erwerben.

Der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR), Wiener Linien und Wiener Lokalbahnen testen mit der FAIRTIQ-App eine neue Art des Öffi-Ticketkaufs. Mitte September startet der Probebetrieb mit rund 5.000 Fahrgästen. Sie brauchen sich ihr Ticket dann nicht mehr vor Fahrtantritt beispielsweise am Automaten, in der Verkaufsstelle oder online zu besorgen. Stattdessen genügt beim Einsteigen in Bus, (U-)Bahn oder Bim eine Wischbewegung in der App, um den Fahrtantritt zu registrieren. Ein weiterer Wisch beim Aussteigen beendet die Kostenerfassung.

Die FAIRTIQ-App ermittelt automatisch via GPS-Tracking und im Abgleich mit den Fahrplänen das beste – sprich: kostengünstigste – Ticket. Die Fahrgäste müssen also weder die vielfältigen Ticketangebote durchforsten, noch sich vorher überlegen, ob an einem bestimmten Tag Einzeltickets oder eine Tageskarte günstiger kommen. Die Abrechnung erfolgt automatisch über das hinterlegte Zahlungsmittel. Der Testbetrieb in Wien und dem Verkehrsverbund Ost-Region läuft zunächst bis Ende März 2021.

„Der Start in der österreichischen Hauptstadt ist für uns ein wichtiger Meilenstein“, erklärt FAIRTIQ-CEO Gian-Mattia Schucan. „Er kommt genau zur richtigen Zeit, denn wir sehen, dass die komfortable und kontaktlose FAIRTIQ-Technologie bei den Kundinnen und Kunden gefragter ist denn je.“ Das gilt auch und vor allem in Österreich: Beim Verkehrsverbund Vorarlberg, der bereits seit 2018 die eTicket-App anbietet, entwickelten sich die Fahrgastzahlen trotz Corona-Krise zuletzt sehr positiv: Nach einem deutlichen Einbruch im März und April liegt die Zahl der FAIRTIQ-Nutzer seither sogar deutlich über dem Wert vor dem Auftreten von Corona.

VVV und FAIRTIQ machten während der Krise die Bevölkerung unter anderem in Bussen und Vorverkaufsstellen gezielt auf die Möglichkeit zum besonders sicheren, kontaktlosen Ticketkauf aufmerksam. Nach dem Lockdown konnte FAIRTIQ mit Promotion-Aktionen wie einem Neukunden-Gutschein und der Einbindung des attraktiven VVV-Umwelt- und Mobilwochentickets in die App zusätzliche Fahrgäste an die VVV-Verkehrsmittel binden. „Für Verkehrsunternehmen bietet unser digitales Angebot die Flexibilität, auf sich ändernde Bedingungen rasch zu reagieren und neue Möglichkeiten, Kundinnen und Kunden für öffentliche Verkehrsmittel zurück oder neu zu gewinnen“, sagt Gian-Mattia Schucan.

Neben Vorarlberg hat sich FAIRTIQ inzwischen auch in Linz etabliert, wo die App im August einjähriges Jubiläum feierte. Auch hier können Fahrgäste auf den Vorverkauf verzichten und dank „24-Stunden-Bestpreis“ sicher sein, so günstig wie möglich unterwegs zu sein. Neben den regulären öffentlichen Verkehrsmitteln umfasst der Geltungsbereich in Linz auch die besonders bei Ausflüglern beliebte Pöstlingbergbahn.

Pressemeldung FAIRTIQ

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