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Freitag, 20 November 2020 12:54

UTLC ERA: Über 10.000 Züge wurden 2020 über die Strecke China - EU - China befördert

Über 10.000 Züge und 927.000 Container wurden nach Angaben von China Railways im Jahr 2020 über die Route China - EU - China befördert. Das derzeitige Verkehrsvolumen ist von Jahr zu Jahr um 98,3% gestiegen und umfasst 21 Länder und 92 Städte in Europa.

UTLC ERA ist einer der wichtigsten Transporteure in dieser Relation und der Betreiber des am stärksten belasteten transeurasischen Korridors. Das Unternehmen erbringt Dienstleistungen auf einer Breitspurbahn mit einer Spurweite von 1520 mm und fungiert als Betreiber des transeurasischen Korridors auf der Route China - EU - China, die durch das Gebiet Russlands, Weißrusslands und Kasachstans führt. Die durchschnittliche Transitzeit für die Basisstrecke, die China und Europa verbindet, beträgt weniger als 5 Tage. Im Oktober beförderte das Unternehmen mehr als 600 Containerzüge, während in den vergangenen sechs Monaten die durchschnittliche monatliche Zahl der Sendungen auf den Linien mehr als 500 Zugverbände umfasste.

Laut A. Grom, Generaldirektor von UTLC ERA, machte sich eine Verdoppelung des Sendungsvolumens erst im April bemerkbar - damals betrug das Verkehrsvolumen 41,2 Tausend TEU. "Seit Anfang des Jahres haben wir bereits 430 Tausend TEU transportiert. Bis zum Ende dieses Jahres wollen wir eine wichtige Marke von 500 Tausend TEU erreichen. Das ist ein schwieriges, aber erreichbares Ziel", sagte A. Grom.

Nach Angaben von UTLC ERA sind die am meisten nachgefragten Produktkategorien auf der Route China-Europa: Kunststoffe, Textilprodukte, optische und medizinische Geräte, Gummi, Parfümerie und Kosmetika. In umgekehrter Richtung sind im Gegenzug Holz und Holzprodukte, Obst und Gemüse und andere Lebensmittelprodukte sowie medizinischer Bedarf gefragt.

Das stabile Wachstum des Handels auf der Schiene zwischen China und der EU ist auf die Zunahme der Anträge für den Versand von Frachtgut mit Containerzügen aus Europa im Gegensatz zum Anstieg der Kosten für Luftfracht zurückzuführen. Laut der TAC-Index-Statistik stiegen die Kosten für Luftfracht auf der Strecke China - Hongkong - EU in der letzten Oktoberwoche um 9%. Insgesamt stiegen die Kosten des Luftfrachttransports im Oktober dieses Jahres um 60%. Gleichzeitig haben sich die Kosten für den Schienentransport nicht wesentlich verändert.

Nach Angaben des niederländischen BCI Global verkehren auf der Strecke China - EU - China wöchentlich etwa 150 Züge, die 30 europäische und 16 chinesische Regionen abdecken.

WKZ, Quelle UTLC ERA

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