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Dienstag, 05 Dezember 2017 15:32

GCC, UNIFE, ERA und UIC: Vereinbarungsprotokolle für eine verstärkte Zusammenarbeit bei der Entwicklung der Schiene

Das Generalsekretariat des Kooperationsrats der Arabischen Staaten (GCC), der Verband der Europäischen Eisenbahnindustrie (UNIFE), die Europäische Eisenbahnagentur (ERA) und der Internationale Eisenbahnverband (UIC) unterzeichneten im Beisein von Vertretern der Europäischen Kommission am 1. Dezember 2017 am Sitz der UIC in Paris bilaterale Vereinbarungsprotokolle (MoU) im Hinblick auf eine verstärkte Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen des Schienenverkehrs.

Der stellvertretende Generalsekretär für Wirtschaft und Entwicklung des GCC, Khalifa Said Al Abri, der Generaldirektor der UNIFE, Philippe Citroën, der Exekutivdirektor der ERA, Josef Doppelbauer, und der UIC-Generaldirektor Jean-Pierre Loubinoux erklärten, das Generalsekretariat des GCC, die UNIFE, die ERA und die UIC seien erfreut, die Kooperation zwischen den Parteien weiter zu stärken und ihr Bahnfachwissen auszutauschen. „Die sechs Golfstaaten sind eine Region von prioritärer Bedeutung für die UNIFE, die ERA und die Mitglieder der UIC, und sie planen hohe Investitionen in die Schiene. Das heute unterzeichnete MoU baut auf einer soliden und seit Jahren bewährten Zusammenarbeit mit dem Generalsekretariat des GCC auf. Unsere Organisationen werden nun noch enger zusammenarbeiten und sich über wichtige Themen wie das European Rail Traffic Management System (ERTMS) austauschen können.“

Die Vereinbarungsprotokolle zwischen UNIFE, ERA, UIC und dem Generalsekretariat des GCC sollen den Austausch vereinfachen und die Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten ermöglichen, um in den Mitgliedsländern des Kooperationsrates der Arabischen Staaten günstige Rahmenbedingungen für Bahnprojekte zu schaffen. Im Rahmen der MoU sollen Informationen und Fachwissen ausgetauscht werden, die Partner sollen jedoch auch gegenseitig an ihren Veranstaltungen zu Marktentwicklungen im Personen- und Güterverkehr, zu internationalen, EU- oder GCC-Bahnnormen, zur Interoperabilität der Bahnnetze auf grenzüberschreitenden Korridoren, zur Umsetzung von ERTMS, zum Qualitätsschema IRIS, zur Verkehrspolitik und zu bahnspezifischen Bestimmungen, zur Fertigung und Produktion und zu institutionellem Kapazitätsaufbau teilnehmen bzw. gemeinsam solche Veranstaltungen organisieren.

Ferner stellen diese MoU auch einen Rahmen für den Dialog auf institutioneller und regulatorischer Ebene dar, so wie er bereits zwischen dem Generalsekretariat des GCC und der OTIF besteht.

Pressemeldung GCC, UNIFE, ERA und UIC.

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