Die Dänischen Staatsbahnen (DSB) werden S3 Passenger einführen, um das bestehende Inventarmanagementsystem für alle Hauptstrecken durch ein modernes System zu ersetzen. S3 Passenger wurde von Sqills, einer Tochtergesellschaft von Siemens Mobility, entwickelt und gilt als branchenführendes System für dynamische Preisgestaltung, Bestandsmanagement und Reservierungen. DSB hat einen 12-Jahres-Vertrag unterzeichnet, der um weitere 12 Jahre verlängert werden kann. DSB ist der dritte Bahnbetreiber in Skandinavien, der S3 Passenger nutzt.
„Wir freuen uns auf die Partnerschaft mit Sqills, da wir unseren Fahrgästen weiterhin den bestmöglichen Service bieten und gleichzeitig unser Angebot modernisieren wollen. Das Inventarmanagementsystem ist ein zentraler Bestandteil unserer Systemlandschaft und somit ein kritisches Element unserer kommerziellen Plattform. Die nachgewiesene Erfolgsbilanz von Sqills bei der Implementierung spielt eine große Rolle für unser Vertrauen in diese langfristige Partnerschaft“, sagte Jens Visholm Uglebjerg, Geschäftsführer von DSB.
“Wir sind sehr stolz darauf, gemeinsam mit DSB ihr Inventarmanagementsystem zu ersetzen. Bei Siemens Mobility treiben wir die digitale Transformation der Bahnindustrie voran, indem wir Technologien liefern, die die Betriebseffizienz steigern und ein hervorragendes Reiseerlebnis gewährleisten. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit, um DSB dabei zu unterstützen, den sich verändernden Bedürfnisse ihrer Fahrgäste und der Branche gerecht zu werden,“ sagt Devina Pasta, CEO von Siemens Mobility Software.
„In den letzten Jahren haben wir uns mit S3 Passenger in Nordeuropa weiterhin erfolgreich etabliert, und die jüngste Partnerschaft mit DSB ist ein weiterer Beweis für die Reife unseres Systems. Wir freuen uns sehr über die kollegiale und professionelle Zusammenarbeit, um den Bahnreisenden in Dänemark gemeinsam einen besseren Service zu bieten“, fügte Johan Nieuwerth, Chief Product Officer bei Sqills, hinzu.
S3 Passenger für DSB: Erhebliche Verbesserungen beim Reiseerlebnis
DSB ist der führende dänische Bahnbetreiber und der größte Zugbetreiber in Skandinavien. Letztes Jahr beförderte DSB mehr als 160 Millionen Passagiere mit etwa 5.000 Zugverbindungen pro Woche. Das DSB-Netz umfasst städtische, Intercity- und Regionalverbindungen sowie internationale Verbindungen.
Eines der wichtigsten zukünftigen Ziele für DSB ist die weitere Verbesserung des gesamten Kunden- und Reiseerlebnisses bei der optimalen Nutzung verfügbarer Kapazitäten. Der Sitzplatz-Algorithmus von S3 Passenger ermöglicht es, verfügbare Kapazitäten in Spitzenzeiten optimal zuzuteilen und die Kapazitäten außerhalb der Spitzenzeiten effektiver zu nutzen.
Die neue Partnerschaft erweitert die Buchungsmöglichkeiten für DSB erheblich. Mit S3 Passenger kann DSB flexibler auf Fahrplanänderungen reagieren. DSB profitiert von dieser zusätzlichen Flexibilität und erhält die Möglichkeit, den Ticketverkauf schon viel früher vor der Abfahrt zu öffnen, auch wenn spätere Fahrplanaktualisierungen eine dynamische Umbuchung auf die endgültigen Abfahrtszeiten erfordern.
Durch die Möglichkeit einer direkteren Kommunikation mit den Fahrgästen, können diese beispielsweise besser über Änderungen ihrer Reise informiert werden. Diese Verbesserung des Reiseerlebnisses wird durch S3 Passenger ermöglicht.
Dass S3 Passenger nahezu alle Anforderungen von DSB out-of-the-box erfüllt und die Erfolgsbilanz bisheriger Einführungen sind entscheidende Faktoren für die relativ kurze Implementierungszeit.
Erhöhte Angebote und Anpassung an die Nachfrage
DSB investiert außerdem in eine umfassende Erneuerung seiner Zugflotte. Alte Züge werden durch modernere, elektrisch betriebene und klimafreundlichere Züge ersetzt, darunter 42 Vectron-Lokomotiven von Siemens Mobility. Die erweiterte Flotte erfordert Flexibilität im Management der Verfügbarkeit, sowohl auf logischer als auch auf physischer Ebene: DSB hat sich für S3 Passenger von Sqills entschieden, da es dem Bahnbetreiber ermöglicht, die Bedürfnisse der dänischen Zugreisenden bestmöglich zu erfüllen.
DSB wird nun in der Lage sein, dynamische Zonen in ihren Zügen einzuführen und neue Tarife außerhalb der Spitzenzeiten bieten flexiblere Buchungs- und After-Sales-Möglichkeiten. Wenn eine erhöhte Nachfrage nach bestimmten Sitzplatzkapazitäten besteht, wird DSB darüber informiert und kann entsprechend reagieren.
Pressemeldung Siemens Mobility