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Mittwoch, 19 September 2018 18:26

Innotrans: ÖBB Cityjet TALENT3 erstmalig auf der InnoTrans in Berlin ausgestellt

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Sichere und komfortable Züge, die zu einem modernen Lebensstil passen – nicht weniger erwarten die Fahrgäste von den ÖBB. Um diesen Ansprüchen Rechnung zu tragen, sind laufende Investitionen und eine regelmäßige Erneuerung des Fuhrparks zentrale Voraussetzungen. Der hochmoderne und flexible ÖBB Cityjet vom Typ BOMBARDIER TALENT 3 ist die Antwort und soll in Vorarlberg und Tirol zum Einsatz kommen.

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Präsentiert wird der erste fertige Zug gemeinsam mit dem Hersteller Bombardier Transportation auf der InnoTrans – der internationalen Fachmesse für Bahn- und Verkehrstechnik.

Andreas Matthä, CEO der ÖBB-Holding AG: „Unser Ziel ist es, Bahnfahren zu einem Teil des modernen Lebensstils in Österreich zu machen. Daher wird bei der Gestaltung des Fuhrparks auf ansprechendes Design und Komfort, aber auch auf die Barrierefreiheit Wert gelegt. Mit dieser Beschaffung setzen die ÖBB ein internationales Zeichen an Modernität für alle unsere Fahrgäste.“

Laurent Troger, President der Bombardier Transportation sagt: „Bei Bombardier ist es uns wichtig für unsere Kunden ein verlässlicher Partner und ein Garant für den Aufbau und die Entwicklung von Ökosystemen zu sein. Die Teams von ÖBB und Bombardier haben bei der Entwicklung, Konstruktion und dem Bau dieses Fahrzeuges in enger Zusammenarbeit für diesen Erfolg gesorgt. Durch ein optimiertes Fahrgasterlebnis, mehr Kapazität und Zuverlässigkeit sorgt der TALENT 3 für optimale Mobilität in Österreich und steht für die Zukunft im Schienenfahrzeugbereich."

Im Westen viel Neues

Die ersten 21 ÖBB Cityjets der neuen Generation sollen ab 2019 in Vorarlberg eingesetzt werden. Tirol zieht nach – 25 ÖBB Cityjet TALENT 3 wurden im Juli 2018 bestellt, wobei die ersten ab 2020 auf Schiene sein werden. Alle Fahrzeuge erhalten in Österreich und in Deutschland die uneingeschränkte Zulassung, wobei 6 der 25 Fahrzeuge in Tirol auch in Italien zugelassen werden, sodass der grenzüberschreitende Verkehr nach Südtirol in Zukunft ohne Umsteigen am Brenner möglich ist.

Mehr Komfort: Barrierefrei, Steckdosen und Klimaautomatik

Auf bis zu 304 Sitzplätzen mit bis zu 53 Fahrradstellplätzen erwartet Passagiere in Vorarlberg in diesen ÖBB Cityjets ein offenes Raumgefühl in ansprechendem Design und bequemen Komfortsitzen mit ausreichender Beinfreiheit. In der Tirol-Ausführung gibt es bis zu 316 Sitzplätze und 24 Fahrradstellplätze. Die Sitze haben verstellbare Rückenlehnen und Sitzflächen, Fußrasten sowie Steckdosen. Auch ein modernes Fahrgastinformationssystem, WLAN inklusive ÖBB onboard Portal Railnet Regio und viel Platz für Kinderwagen, Fahrräder, Wintersportgeräte, sowie ausreichend Stauraum für Gepäck zeichnen dieses Fahrzeug aus. Eine intelligente, leistungsstarke Klimaanlage und ein Zonenkonzept mit verschiedenen Lichtstimmungen für unterschiedliche Kundenbedürfnisse wie z.B. Arbeiten oder Relaxen, runden das Angebot ab. Die Niederflurfahrzeuge verfügen an allen Einstiegstüren über Schiebetritte und bieten zwei getrennte WC, wobei eines gemäß den Anforderungen der Behindertenverbände barrierefrei ausgeführt ist. Selbstverständlich verfügt auch dieser Cityjet über Plätze für Rollstuhlfahrer und deren Begleitpersonen.

Neue Features: Mehrzweckzonen und Hightech-Fensterscheiben

Die Nachfrage nach Flexibilität und Komfort wird immer größer. Um auf die saisonal unterschiedlichen Kundenbedürfnisse bestmöglich einzugehen, haben die ÖBB ein revolutionäres Fahrzeugkonzept vorgesehen. Der ÖBB Cityjet TALENT 3 erlaubt es erstmals aufgrund der modularen Bauweise in Mehrzweckzonen zwischen Winter- und Sommerlayouts zu wechseln. Im Winter stehen in der Mehrzweckzone somit genügend Abstellflächen für die Wintersportgeräte zur Verfügung, im Sommerlayout hingegen können insgesamt 53 Fahrradabstellplätze angeboten werden. Diese modulare Bauweise ist am Markt bisher einzigartig.

Auch die Fensterscheiben sind eine Innovation für sich: Mit einer speziellen Beschichtung wird der Mobilfunkempfang im Zug optimiert. Die hochfrequenzdurchlässigen Scheiben lassen Funkwellen weitaus mehr durch als die konventionellen Fenster, die bisher genutzt wurden. Damit können Fahrgäste noch besser im Internet surfen und telefonieren.

Pressemeldung Bombardier

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