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Donnerstag, 15 November 2018 07:00

UIC: Offizieller Start des europäischen Forschungsprojekts SHERPA

Als Projektkoordinator gab die UIC am 14.11.18 den offiziellen Startschuss für das Projekt SHERPA im Beisein der Partner des Konsortiums (DB, FS, PKP, SNCB und SNCF). Dieses Projekt mit einer geplanten Laufzeit von 24 Monaten wird vom Internationalen Eisenbahnverband (UIC) koordiniert.

Im Rahmen von SHERPA soll der Schutz gegen Terroranschläge in Bahnhöfen und Zügen in Europa durch die Umsetzung synergetischer Maßnahmen bei den verschiedenen Stakeholdern optimiert werden.

Finanziert wird das Projekt über den Fonds für Innere Sicherheit der EU (Nr. 815347).

Der Leiter der UIC-Abteilung Grundwerte Jerzy Wisniewski begrüßte die Teilnehmer: „Die UIC fördert die Zusammenarbeit und den Austausch unter ihren Mitgliedern. Der Slogan „Share, Open, Connect” des UIC-Generaldirektors Jean-Pierre Loubinoux ist dabei von besonderer Relevanz und die Kooperation der verschiedenen Partner sowie der GD MOVE und der GD HOME auf Ebene der EU sind von ausschlaggebender Bedeutung.”

Das Security-Team der UIC und die Abteilung für externe Finanzierung stellten das Projekt und die Managementregeln im Detail vor. Anschließend ging es um die Organisation der Arbeiten und die nächsten Schritte.

Das Hauptziel des Projekts ist die Verbesserung des Gesamtschutzniveaus der europäischen Bahnhöfe und Züge (als öffentliche Räume und weiche Ziele) gegen Terroranschläge in allen denkbaren Formen, einschließlich bekannter und neuer Arten wie Insiderbedrohung, Cyberkriminalität oder Missbrauch unbemannter Flügkörper.

Das Projekt unterteilt sich in vier technische Arbeitspakete:

• Kohärenter Ansatz für Risikobewertung und -management von Terroranschlägen
• Analyse für aufkommende Bedrohungen im Zusammenhang mit Terroranschlägen auf Bahnhöfe und Züge
• Bewertung schutztechnischer Lösungen (Technologien, Verfahren, rechtliche und ethische Aspekte) und künftiger Bedarf im Zusammenhang mit dem Schutz von Bahnhöfen und Zügen unter Berücksichtigung der geschäftlichen Randbedingungen.
• Praktische Tools (Training, Leitlinien, Best Practice) im Hinblick auf einen gemeinsamen Ansatz zur Bewußtseinsbildung und Verbesserung des Schutzniveaus für Bahnhöfe und Züge.

 Die Beteiligung der fünf größten Akteure des europäischen Bahnsektors (DB, FS, PKP, SNCB, SNCF) an der Unterbreitung des SHERPA-Projektantrags sind ein Unterpfand für Glaubwürdigkeit, Repräsentativität und Maßgeblichkeit des Projekts. Da das Konsortium ferner durch die UIC geführt wird, die als Verband agiert und sich auf einschlägiges Fachwissen sowie auf solide Erfahrung in der Mitwirkung und Leitung europäischer Projekte stützen kann, wird die Synergie zwischen den Antragstellern und der Polizei, den Ersthelfern und den anderen betroffenen Beteiligten, wie CER, COLPOFER und RAILPOL, die im Advisory Board vertreten sind, sichergestellt.

Pressemeldung UIC

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Letzte Änderung am Donnerstag, 15 November 2018 07:17