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Donnerstag, 08 August 2019 16:00

Bexbach

426 516 1 aus hom einfahrt bexbach 16.01.2012 22

Das Saarland als Schweizer Pendant mit 100 % Elektrifizierung von Bahnstrecken, das wäre doch auch ein Imagegewinn für das Land. Ja, das Saarland weist einen hohen Elektrifizierungsgrad im Bahnverkehr aus. Dies ist aber nicht der Landespoltik der letzten Jahre geschuldet, sondern ist aus der Lage des Saarlandes als Montanstandort entstanden.

Viele Bahnstrecken wurden schon in den 1960er und 1970er Jahren elektrifiziert um die Effektivität der Stahl-, Erz- und Kohlentransporte zu erhöhen. Im Saarland wurde ab den 1990er und 2000er Jahren mehr Fahrdraht abgebaut (Bisttalbahn / Rosseltalbahn) als neu hinzukam. (Türkismühle - Landesgrenze - Neubrücke Nahe und Saarbahn Walpershofen - Lebach). Warum macht die aktuelle Landesregierung nun eine Rolle rückwärts.

Bei einer kompletten Elektrifizierung der saarländischen Bahnstrecken kann der Aufgabenträger Land einheitliche Fahrzeuge in größerer Stückzahl bestellen, dies senkt die Kosten und ist auch bei der Wartung der Fahrzeuge effektiver. Immer wieder hört man vom MWAEV, von der Staatskanzlei oder vom ZPS, wir haben kein Geld. Mit einheitlichen elektrischen Fahrzeugen lässt sich viel Geld sparen, das man wieder in mehr Bestellung von Verkehrsleistungen und sogar Reaktivierungen von Bahnstrecken stecken kann.

Das Saarland als Schweizer Pendant mit 100 % Elektrifizierung von Bahnstrecken, das wäre doch auch ein Imagegewinn für das Land. Großes kann nicht aus Kleinem entstehen, wenn es im Kleinen schon nicht funktioniert!

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Letzte Änderung am Donnerstag, 08 August 2019 08:41