english

Samstag, 28 November 2020 14:00

Brückenbau im Sebnitztal 1986 -1991

notbruecke sebnitz sebnitz 1v100+v100

Als Einstimmung auf die neuen Folgen der Ausbildungsfahrten geht es nochmals in die Geschichte der Strecke Bad Schandau- Neustadt- Neukirch - Bautzen. (sächs. Semmeringbahn).

v100 +steuerwagen sebnitzzugkreuzung ulberndorf
brueckenkoepfe nach sprengungnotbruecke sebnitz 5
notbruecke sebnitz2notbruecke3
aufbau neu pfeiler sebnitzbruecke bad schandau

Die im Zweiten Weltkrieg zerstörten Brücken über die Elbe in Bad Schandau , aber auch die Talbrücken in Sebnitz wurden nach 1945 nur Not Instandgesetzt.(befahrbar mit Schrittgeschwindigkeit). Da das Verkehrsaufkommen auf dieser Strecke jedoch erheblich war, entschied die Hauptverwaltung der Deutschen Reichsbahn 1983,diese Brücken neu zu bauen!

Nach Planung und Aufstellung des Ersatzfahrplanes erfolgte der Aufbau von den bis zu 50 m hohen Behelfsbrücken in Sebnitz durch den VEB Brücken- und Hochbau Neustadt i. Sa, und der NVA . Eine Streckenunterbrechung erfolgte zwischen Rathmannsdorf und Bad Schandau zum Abriss und Neubau der Elbbrücke.

Um den Verkehr aufrecht zu erhalten, waren Züge in dieser Zeit als Wendezug ( mit Doppelstocksteuerwagen oder Leipziger LOWA S-Bahnwagen) bzw. Zug- und Nachschiebelok unterwegs.

Die Brückenköpfe wurden kurzerhand durch die NVA gesprengt! Der Aufbau der neuen Brücken erfolgte auf den stehengelassenen Brückenpfeilern.

Von diesen bis 1991 andauernden Arbeiten profitiert die sächs. Semmiringbahn noch heute. Unvorstellbar, diesen Aufwand in gegenwärtiger Zeit zu betreiben.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Modellbau T.Walther

Zurück

Letzte Änderung am Freitag, 27 November 2020 19:34