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Samstag, 11 September 2021 16:15

Eine Reise nach Berlin

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Vom 01.09. - 06.09.21 verbrachte ich mit meiner Lebensgefährtin in Berlin. Wichtig war uns die Reise ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Hierzu eignet sich die "Berlin Welcome Card", die wir für 40 Euro pro Person bekamen.

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Sie umfasst nicht nur die Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel in den Tarifzonen AB, sie bietet auch zahlreiche Vergünstigungen für Sehenswürdigkeiten (Museen, Fernsehturm), Restaurants, Stadtrundfahrten und Shopping. Mehr Informationen unter https://www.visitberlin.de/de/berlin-welcome-card.

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Neben den für Touristen üblichen Sehenswürdigkeiten haben wir auch das "alte Berlin" genossen. Neben der imposanten Karl-Marx-Allee schauten wir uns die Gropiusstadt und das sogar öffentlich zugängliche Wohnhaus "Le Courbusier" an. Das für die Olympiade 1936 erbaute Stadion präsentierte sich sehr imposant, ebenso das neue "Humboldt"-Forum (Stadtschloss , auf dem Gelände des ehem. "Palastes der Republik" . Ein beeindruckender Blickfang ist der Anfang 2020 fertiggestellte "Cube" am Berliner Hbf.

Zu unserer Enttäuschung stellten wir fest ,dass auch in Berlin der Bau neuer (Hotel)-Hochhäuser, z. B. am Ku'damm und am "Alex" fortschreitet, sie wirkten uns auf sehr "erdrückend".

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Museen wurden nicht besichtigt, jedoch konnten wir unser Faible für alte Aufzüge befriedigen. So fanden wir im Haus "Neues Deutschland" (Franz-Mehring-Platz 1) einen im Jahr 1970 gefertigten, voll funktionsfähigen Paternoster vor, in der Hotel Pension Funk in der Fasanenstr. 67 einen Stahlgitter-Aufzug , der sich auch noch in  Betrieb befindet. Leider werden diese Aufzüge immer seltener, einerseits durch immer strengere Betriebsverordnungen, anderseits auch durch sehr hohen Unterhaltungsaufwand.

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Wir hatten ein Zimmer im Hotel Park Inn Alexanderplatz in der 35. Etage, der Blick auf den "Alex" ist fantastisch. Die Dachterasse ist jedoch enttäuschend, da wir uns hier wie in einem "Käfig" vorkamen. Ein schlichtes 4 Sterne-Hotel mit einfachem Frühstücksbuffett, verkehrsgünstig aber gut angebunden.

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Natürlich kam in Berlin die Bahn nicht zu kurz. Bedingt durch den GdL-Streik waren wir auf die Vekehrsmittel der BVG angewiesen. Ich wollte sowieso noch die unterschiedlichen U-Bahnen fahren, bevor es diese in wenigen Jahren nicht mehr geben wird. Hier hat es mir die Baureihe G sehr angetan, das "Wellblech"-Design mit den großen Fenstern empfinde ich als sehr futuristisch. Auch die Beschleunigung dieser Züge ist sehr hoch. Zu meiner Freude fand ich auch noch die Reihe "A3" vor, mit ihren dreiteilgen Frontscheiben wirkt sie sehr schnittig. Busse sind ebenfalls in mehreren Generationen verbreitet, sehr viele mittlerweile mit Batterieantriebe und - wie soll es in Berlin auch anders sein - Doppelstockbusse. Bei den Trams fanden wir noch die Baureihen "Flexity Berlin" (2008/seit 2011 in Serienfertigung) und "GT6N" (seit 1994) vor.

Eine Fahrt mit einem ICE 1 von Berlin über Hamburg und dann mit dem Metronom am 06.09. beendete den Kurzurlaub.

Ich möchte mich herzlich bei der BVG und der Pressestelle von VisitBerlin für die Unterstützung der Reise bedanken.

Guido Bieniek & Michelle Baumgartner

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Letzte Änderung am Samstag, 11 September 2021 17:21