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Dienstag, 02 Januar 2018 15:45

Entgleisung Brenner: Harte Arbeit in Eiseskälte (Teil 2)

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"Arbeit in extremer Umgebung" titelt die Tiroler Tageszeitung zur Wiederherstellung der Brennerbahnlinie zwischen St. Jodok und Gries. Eingangs des bekannten "St. Jodoker Bogens" befährt die Bahn zur Höhenentwicklung das Valser Tal, das nur wenig weiter taleinwärts am Heiligen Abend durch einen Bergsturz abgeschnitten wurde.

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Das Winterwetter erschwert die Arbeiten ganz erheblich. Lob und Anerkennung jedem, der bei Temperaturen von -10 Grad Celsius, gemessen am 30. Dezember bei leichtem Schneetreiben, überhaupt aus dem Haus geht, geschweige denn harte Arbeit auf 1.100 Meter Seehöhe verrichtet.

Der vor zwei Jahren beim Zugangsstollen Wolf (Gemeinde Steinach) errichtete Gleisanschluss mit drei Stutzen erweist sich nach diesem Unfall sehr nützlich. Laut ÖBB müssen ca. vier Kilometer Gleis und 4.000 Schwellen getauscht werden. Am Rand des Ladeplatzes sind beschädigte Schwellen zum Verlad auf die abgestellten Ks gestapelt, eine Schienentransproteinheit steht links bereit, rechts drückt das Tandem 2016.042 + 042 weitere Schienen eine weitere Schienenlieferung herein. Ganz links die Bahnstrecke, rechts die Bundesstrasse, im Hintergrund vom Schnee getarnt ein kleines Lager der BBT-Baustelle.

In den Leser-Kommentaren wird der Verdacht geäußert, Güterzüge privater EVU würden nachts "bei abgeschalteten Sicherheitseinrichtungen" durch den Unterinntaltunel geschleust.

GK

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Letzte Änderung am Dienstag, 02 Januar 2018 07:07