SEV in Bludenz


Bahnhof Bludenz. Der letzte der fünf bereitstehenden Ersatzverkehrsbusse über den Arlberg zum Bhf. Ötztal ist voll. Ein anderer Bus "Schienenersatzverkehr" trifft ein. Die ersten Fahrgäste rennen dorthin, die beträchtliche Karawane hintennach.


Der Busfahrer erklärt, er fahre als "Stationsbus" nur bis St. Anton am Arlberg, mit Zwischenhalt in Langen a.A. Großes Murren. "Wir können beim besten Willen nicht vorhersehen, dass im Railjet aus Bregenz so viele Leute sind ... Ein weiterer Bus ist bestellt, der sollte normalerweise binnen zehn Minuten hier eintreffen. Aber wir wissen nicht, ob einer frei ist."
Dabei werden die Fahrgäste am Endpunkt des Ersatzbusses im Bhf. Ötztal möglicherweise nochmals ihren vorgesehenen Zug verpassen. Ähnliches kann im Laufe der seit 9. Oktober noch bis 6. November dauernden Streckensperre mehrfach vorgekommen. Sowohl fanden sich überraschte Schweizer Fahrgäste nach Wien im Bahnhof Ötztal mit mindestens einer Stunde Wartezeit auf den nächsten Zug wieder, einen REX zumindest bis Innsbruck.


Ebenso standen Fahrgäste der um 15 Minuten verspäteten Railjet-Garnitur D 19466 Salzburg - Innsbruck - Bludenz (laut Fahrplan "Ersatzzug für NJ 466, NJ 446, NJ 464")
geschlagene 70 Minuten lang auf einem leeren Vorplatz Bhf Ötztal, weil der erste Ersatzbus des Tages pünktlichst um 05.50 h abgefahren drin soll, ohne die Ankunft jener ersten Zugverbindung des Tages abzuwarten, die dieser Bus ersetzen sollte.
GK




