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Montag, 13 August 2018 17:00

Rettungsshuttle Innsbruck

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Obwohl künftig Teil des Brennerbasistunnels, wurde die "Güterzugumfahrung" von Innsbruck zwischen Volders-Baumkirchen und Unterberg-Stefansbrücke seinerzeit ohne eigenen Evakuierungstunnel ausgeführt.

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Um Personenverkehr München - Jenbach - Brenner durch die Röhre leiten zu können, wurde das "Rettungsshuttle" 99 81 9374 501-9 mit Wasserwagen 80 81 9788 205-9 und der 2068.020-3 in jenem Gleisstutzen bereitgestellt, der zwei km südlich des Tunnelportals (4727/3936) zum "Unterwerk Unterberg" führt. In Zeiten vor dem Unterwerk Unterberg stand hier ein fahrbares Unterwerk fUW.

Über die diversen (Tunnel-)Rettungsshuttle der ÖBB äußerte bereits "Eisenbahn Österreich" zuletzt ausgiebig Kritik. Es handelt sich meist um ältere Reiszugwagen, häufig ehemalige ET-Zwischenwagen 7030, ohne Schutzeinrichtungen für Mannschaften und Gerettete wie z.B. Abdichtung oder Überdruckschutz gegen Rauchgase.

Das in Unterberg-Stefansbrücke stationierte Rettungsshuttle besitzt als Teil des ehemaligen Feuerlöschzugs (damals mit Ro-La-Wagen und noch früher mit rot gestrichenem Wassertender) immerhin über Verrohrungen und externe Anschlüsse für Feuerwehrschläuche.

GK

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Letzte Änderung am Montag, 13 August 2018 10:57
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