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Donnerstag, 23 August 2018 16:55

Ich wünsch mir eine Dornenhecke für Hofgeismar

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Umsteigen in Hofgeimar, vom Regionalexpress mit dem 612 auf die Regiotram nach Hümme. Hofgeismar, die Dornröschenstadt: Oben im Reinhardswald steht die Sababurg, Heimstatt oder Projektionsort für die Grimmsche Märchenfigur.

So sangen sie denn in deutschen Kindergärten: Dornröschen war ein schönes Kind, schönes Kind, schönes Kind.

Zur Begrüßung seiner Gäste, etwa der renommierten Evangelischen Akademie, ist am verfallenden Bahnhof eine "Reklame" für die Dornröschenstadt angebracht worden. Da wünschte man sich ja geradezu eine Hecke, um das nicht mit ansehen zu müssen: Das verbretterte "Empfangsgebäude" mit dem Slogan: "Aufgeweckt in Nordhessen".

Da wuchs die Hecke riesengroß, riesengroß, riesengroß. Der schöne Prinz, der steigt in Hofgeismar besser nicht aus. Und Dornröschen? Drehte sich um, und schlief lieber weitere 100 Jahre.

EG Hofgeismar

Den zeitgenössischen Umgang mit der Architektur des 19. Jahrhunderts mag sich jeder im Kontrast mit der Zeichnung Edmund Hacaults aus dem Jahre 1855 selbst verdeutlichen.

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