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Montag, 29 Juni 2020 12:00

Förderwagen bei der Zeche Holland Schacht 4 in Bochum-Wattenscheid

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Die Zeche Holland war ein Steinkohlebergwerk in Gelsenkirchen und in Bochum-Wattenscheid. Der Name "Holland" stammt von niederländischen Kapitalgebern die 1855 die Bergbau Aktiengesellschaft Holland gründeten. Das Bergwerk wurde 1988 stillgelegt. Auf Gelsenkirchner Stadtgebiet blieb die 1855 bis 1860 erbaute Doppelmalakowturmanlage Holland I/II erhalten.

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Auf Bochumer Stadtgebiet blieben Teile des Schachtes 4 erhalten. Die denkmalgeschütze Lohnhalle ist heute Teil eines Technologiezentrums. Das Fördergerüst sollte um 2013 abgerissen werden, da Untersuchungen einen schlechten Zustand ergeben hatten. Auf Grund von Reaktionen der Bevölkerung wurde das Fördergerüst aber bis ins Frühjahr 2020 restauriert. Lediglich die alte Schachthalle musste entfernt werden.

Rund um das Gelände in Wattenscheid finden sich heute noch Grubenbahnfahrzeuge. Auf dem Areal des Tryp Hotels wurden insgesamt fünf Förderwagen als Denkmäler aufgestellt. Im Außenbereich eines Kunstinstitutes  an der Lohrheidestraße stehen drei Förderwagen die von Schülern aus Holz hergestellt wurden.

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Letzte Änderung am Sonntag, 28 Juni 2020 12:53