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Samstag, 28 November 2020 15:00

Dampflok T3 Nr. 930 soll zu Ostern 2021 wieder aufs Gleis

sab verein hu t3 20201124

Dass es in diesem Jahr bedingt durch die Folgen der COVID-19-Pandemie leider keine Dampfzugfahrten auf der Schwäbischen Alb-Bahn gegeben hat, ist vielfach mit Enttäuschung aufgenommen worden. Und auch die beliebten Nostalgiefahrten während der Adventszeit müssen heuer ebenfalls ausfallen. Wir hatten darüber informiert.

Um diese Zeiten des virusbedingten Stillstands sinnvoll zu nutzen, hat der Vorstand des Schwäbischen Alb-Bahn-Vereins bereits vor geraumer Zeit entschieden, die eigentlich erst für 2021 anstehende, turnusmäßige Hauptunter-suchung der vereinseigenen Klein-tenderlok T3 Nr. 930 der ehemals Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen (K.W.St.E) um ein Jahr vorzuziehen.

Nach der gültigen Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung muss spätestens alle acht Jahre eine solche Untersuchung stattfinden. Die letzte Untersuchung der T3 Nr. 930 war im August 2013 abgeschlossen worden.

Eine Hauptuntersuchung durchzuführen, bedeutet für die fleißigen Hände des Alb-Bahn-Vereins eine ganze Menge an Arbeit. Der 2. Vorsitzende des Vereins, Manuel Walker, rechnet in diesem Zusammenhang mit bis zu 2.000 Arbeitsstunden, von den nicht unerheblichen Kosten ganz zu schweigen.

„Die Hauptuntersuchung ist für die Mitglieder unseres Verein ein echter Kraftakt, der uns in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter intensiv beschäftigen wird. Dabei hoffen wir, dass unser Schmuckstück T3 zu Ostern 2021 wieder auf die Gleise rund um Münsingen zurückkehren kann“, so Manuel Walker weiter. Entsprechend hofft man beim Verein auf einen kraftvollen Neustart für den gesamten Dampf- und Nostalgieverkehr im kommenden Frühjahr.

Ob Dampfkessel, ob Fahrwerk, Achsen und Treibstangen, ob Zughaken und Puffer oder unzählige Kleinteile. Es gibt fast nichts, was im Rahmen der Hauptuntersuchung nicht näher unter die Lupe genommen wird. Als nächstes steht in einer konzertierten Aktion die Demontage der Bremsen zwecks Aufarbeitung, Prüfung und Vermessung an. Der vereinseigene Lokschuppen am Münsinger Bahnhof bietet dafür die besten, technischen Voraussetzungen.

Pressemeldung Schwäbische Alb-Bahn

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