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Montag, 31 Juli 2017 21:23

Bahnen für das platte Land

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Bahnen für das platte Land – Themenwochenende bei der Selfkantbahn, unter der Schirmherrschaft der Ur-Urenkelin von Geheimrat Lenz, Frau Hedda Lenz. Vor genau 125 Jahren, in der ersten Hälfte des Jahres 1892, wurde im damaligen preußischen Landtag an der Ausformulierung eines Gesetzes über Klein- und Privatanschlussbahnen gearbeitet. Das am 28. Juli 1892 verkündete Gesetz ermöglichte nun einen kostengünstigen Bau von Schienenbahnen zur Erschließung des platten Landes.

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Die aus privater oder kommunaler Initiative entstehenden Kleinbahnen hatten einen nicht zu unterschätzenden Anteil am Aufblühen ganzer Landstriche. Erst mit der Kleinbahn siedelte sich Industrie an, blühte der Fremdenverkehr auf und wurde der Abtransport regionaler Erzeugnisse ermöglicht.

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Ein Teilstück der westlichsten Lenz-Kleinbahn auf dem europäischen Kontinent, der Geilenkirchener Kreisbahn, besteht seit Anfang der siebziger Jahre unter der Trägerschaft der Interessengemeinschaft Historischer Schienenverkehr als Rheinisches Kleinbahnmuseum Selfkantbahn fort. Fahrzeuge früherer Lenz-Bahnen (Lok 4i „Franzburg“ vom DEV und ein halbes Dutzend betriebsfähig restaurierter Wagen aus der Sammlung von Wim Pater) waren Gäste bei der Selfkantbahn und ermöglichten eine Zeitreise in die Blütezeit der ländlichen Kleinbahnen. (Infos von der Homepage der Selfkantbahn). Hierzu gab es Zugfahrten zwischen Schierwaldenrath und Gillrath, eine Ausstellung und Informationen zu Lenz & Co.

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