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Montag, 26 März 2018 07:10

Erfassung von Grubenbahnwagen des Ruhrbergbaus

Joerg Seidel Zeche Hannover 2018 Grubenwagen 005

Sie stehen in Parks, auf Plätzen und in zahlreichen Vorgärten des Reviers und nicht nur dort. Grubenwagen von den ehemaligen Zechen des Ruhrgebietes sind heute Teil einer regionalen Erinnerungskultur. Allerdings wußte bislang niemand, welche Wagen es überhaupt gibt und wo man sie finden kann.

Im Rahmen der Ausstellung "Revierfolklore - Zwischen Heimatstolz und Kommerz " in der Zeche Hannover in Bochum hat sich Fotograf Martin Holtappels vom LWL-Industriemuseum auf die Suche nach den Wagen gemacht. Mittels Internetrecherchen, der Befragung von Bewohnern alter Zechensiedlungen und Aufrufen in den Medien konnte er bislang rund 700 Wagen ermitteln und etwa 600 Wagen dokumentieren.

Siebzig seiner Wagenbilder kann man sich jetzt im Rahmen der Ausstellung im Malakowturm der Zeche Hannover anschauen.

Doch es gibt noch große Lücken. Holtappels vermutet, dass es insgesamt 2500 - 3000 dieser Förderwagen in Gärten und Co. geschafft haben. Dazu gibt es auch Wagen an Orten, die man so nicht vermutet. So vor einer Klinik auf der Nordseeinsel Borkum.

Herr Holtappels und das Team vom LWL Industriemuseum Zeche Hannover würden sich daher über weitere Informationen zu Standorten von Grubenwagen freuen. Auch außerhalb des Ruhrgebietes ! Per Mail kann man sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.

Das ist der Standortplan mit den derzeitigen Erkenntnissen.

Das Foto zeigt Herrn Holtappels mit einigen seiner Bilder im Malokowturm der Zeche Hannover in Bochum.

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