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Samstag, 19 Oktober 2024 14:00

30-jähriges Jubiläum der Teil-Reaktivierung der Eistalbahn von Grünstadt nach Eisenberg

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Mit einer Sonder-Folierung auf der RB 46 wird an dieses Jubiläum erinnert. Natürlich wurde dieses freudige Ereignis mit Vertretern der Landes- und Kommunalpolitik, der DB und des ZÖPNV Süd gebührend gewürdigt und mit einem Glas Sekt angestoßen. Die Eistalbahn war eine der ersten Reaktivierungen einer stillgelegten Eisenbahnlinie in Deutschland.

Während den Ansprachen ertönte über die Lautsprecheranlage der DB am Bahnsteig die Durchsage, dass die RB aufgrund technischer Probleme ausfällt. Dies ist dann auch mehrmals an diesem Tag geschehen. Diese Durchsage wurde von vielen Anwesenden mit einem sanften Lächeln kommentiert. Da soll noch jemand behaupten, man könne sich auf die DB nicht verlassen…

Zu o. g. Jubiläum am 13.10.2024 wurde im 2-Stundentakt eine historische Dampflok mit Waggons der Ulmer Eisenbahnfreunden (UEF) zur Freude von vielen Schaulustigen auf der Eistalbahn von Grünstadt nach Ramsen-Eiswoog eingesetzt.

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Alle Augen blicken gespannt in diese Richtung, denn von da muss SIE kommen. Endlich hört man sie und schließlich kommt die Lok dampfend mit voller Kraft voraus um die Kurve. Jung und Alt können es kaum erwarten, Frauen und Männer. Aber auch Mädchen und Jungs, die dieses Eisenbahn-Zeitalter nicht erlebt haben, stehen am Bahnsteig in freudiger Erwartung!!

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Und dann ertönte dieser unglaubliche Pfeifton, auf den die meisten Besucher am Bahnhof gewartet haben. Gänsehaut pur…

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Nach einem etwas längeren Aufenthalt ging es über Ramsen an den Eiswoog. In Eisenberg musste die Dampflok auf die RB 46, von Ramsen-Eiswoog kommend, warten, die auf dem Weg nach Frankenthal war und täglich im Stundentakt hin- und herfährt.

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Die Sicht war an diesem Tag aus gegebenem Anlass etwas beeinträchtigt. In Ramsen-Eiswoog ist heutzutage leider Endstation. Bis zur kompletten Reaktivierung nach Enkenbach fehlen nur ca. 10 Km. Leider steht die restliche Reaktivierung nicht auf der Liste der Strecken, die reaktiviert werden soll.

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Zwischen dem ersten und zweiten Brückenpfeiler – von links gesehen - steht ein ehemaliges Forsthaus, aus dem ich stamme, wie auf dem Foto einer alte Postkarte zu sehen. Vor über 50 Jahren fuhren während meiner Schulzeit bereits Akku-Züge über diese imposante Brücke und einmal am Tag, kurz nach 17:00 Uhr, Güterzüge. Sie ist mit einer Länge von 271 m die längste Eisenbahnbrücke der Pfalz.

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Wer erinnert sich denn nicht gerne an „die gute, alte Zeit“?

An heißen Sommertagen konnte man die Fenster nach unten schieben und die frische Waldluft genießen.

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Und dieser eine italienische Satz, den ich seit meiner Jugend nicht vergessen habe: E pericoloso sporgersi – Bitte nicht hinauslehnen!!!

Es war rundum ein schöner Tag…

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