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Mittwoch, 18 Juli 2018 11:38

Monumentalepos "Die letzten Tage der Menschheit"

Werklok als Weltkrieg 1 Panzer2018 07 14 19.45.44

Der österreichische Theatermacher Paulus Manker inszeniert in der sogenannten "Serbenhalle" der ehemaligen Raxwerke in Wiener Neustadt das  Monumentalepos "Die letzten Tage der Menschheit" von Karl Kraus. Leitthema des Werkes ist die - ziemlich negative - Entwicklung des menschlichen Charakters zwischen Kriegsbegeisterung, Hurrapatriotismus, Neid und Kriegsgewinnlerei.

Buhnenwagen im Aussengeländer vor der SerbenhalleBuhnenwagen
Theaterzug in der SerbenhalleBuhnenwagen 2

Eher selten bei Theateraufführungen ist, dass auch die Bahn eine aktive Rolle spielt. Manker mietete in einem Eisenbahnmuseum eine Diesellok und drei Flachwagen. Ein Flachwagen wurde aufwendig zur fahrenden mehrgeschossigen Bühne umgebaut.

Die anderen Fahrzeuge dienen dem Transfer der Theatergäste zwischen der Halle und Spielorten im Aussengelände. Der Prinzipal ist selbst mit der Bedienung von Lokomotiven vertraut und agiert persönlich als Lokführer der kleinen JW-Lok.

Und eine wirklich verlassene Werkslok spielt auch eine Rolle - als Weltkrieg 1-Panzer ....

Dieter Zoubek

 

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