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Donnerstag, 27 Dezember 2018 14:00

Mit 50 3648 zur Bergprade Annaberg-Buchholz

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Am vergangenen Sonntag war ein Sonderreisezug der Flügelradtouristik e. V. und des SEM Chemnitz-Hilbersdorf von Dresden zum Adventsausflug nach Annaberg-Buchholz unterwegs. Diese Sonderzugveranstaltung wurde das vierte Mal in Folge erfolgreich durchgeführt.

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Bei der ersten Etappenach Chemnitz  über die Tharandter Rampe kam die Diesellokomotive 118 770-7 der IGTraditionslokomotive 58  3047 e. V. zum Einsatz. Nach dem Richtungswechsel zum Start der Erzgebirgsrunde mit über 500 Fahrgästen in Chemnitz war die Dampflokomotive 50 3648-8 aus dem SEM an derZugspitze bei der Fahrt durch das Zschopautal nach Annaberg-Buchholz zur Bergparade  im Einsatz.

Mit etwa 1040 in Habit gekleideten Trachtenträgern war es 2018 die größte Bergparade im Advent. Neben zahlreichen sächsischen Bergmannsvereinen beteiligte sich aus Sachsen-Anhalt der Verein Mansfelder Berg-und HüttenleuteE. V.(Bergaufzug 1769) an dieser Traditionsveranstaltung. Den glanzvollen Schlusspunkt setzt dabei das große Bergkonzert an der berühmten Annenkirche, dass von über 300 Bergmusikern aus neun Kapellen musikalisch gestaltet wurde.

Wie in den vorangegangenen Jahren waren an der Spitze des Festumzuges die Mitglieder des Bundes- und Landesvorstandes der deutschen Bergmanns-, Hütten-und Knappenvereine, der sächsischen Landesstandarte, der gastgebenden Berg- und Adam-Ries-Stadt, die Bergknapp- und Brüderschaft „Glück Auf“ Frohnau/Annaberg-Buchholz e.V. sowie dem Bergmusikkorps „Frisch Glück “ Annaberg-Buchholz/Frohnaue. V. und es bewegte sich die Parade ab 13.30 Uhr vom Busbahnhof über die Wolkensteiner Straße, den Annaberger Markt zum Eduard-von-Winterstein-Theater. Danachging es zurück zum Markt und zur Annenkirche.

Vor der Kulisse der größtenspätgotischen Hallenkirche Sachsens gab es zum Abschluss ab etwa 14.30 Uhr das große Bergkonzert. Vertreter der Landesregierung und des Sächsischen Oberbergamtes Freiberg hatten ebenfalls ihre Reverenz erweisen.

Zu Beginn der „Blauen Stunde” begann die traditionelle Lichtelfahrt über das Markersbacher Viadukt (236,5m lang) nach Schwarzenberg und weiter durch das Zwönitztal durch das hell erleuchtete Erzgebirge. In Schlettau gab es noch einen längeren Aufenthalt.

Im kommenden Jahr wird die von der Erzgebirgischen Aussichtsbahn betriebene Strecke zwischen Annaberg-Buchholz Süd und Schwarzenberg 130 Jahre alt. Vor über zehn Jahren, am Sonnabend 13.12.2008, anlässlich der Bergparade von Schwarzenberg konnte ich eine Zugkreuzung im Bahnhof Markersbachfotografieren. Aus Richtung Schwarzenberg war der VSE-Sonderzug eingefahren. Etwas später erreichte der Dampfsonderzug aus Berlin (an derZugspitze die 52 8029-2, Zugende die 52 8047 vom Bw Nossen) Markersbach und verlies nach kurzen Betriebshalt den Bahnhof. Wenig später setzte der VSE-Dampfsonderzuggezogen von der 50 3648-8 aus dem SEM seine Fahrt über das MarkersbacherViadukt nach Schlettau fort

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