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Donnerstag, 19 Dezember 2019 16:30

Keolis: Streik nicht auf den Rücken der Fahrgäste

"Der Streik darf nicht weiter auf den Rücken unserer Fahrgäste ausgetragen werden", sagt Anne Mathieu Geschäftsführerin Keolis Deutschland. Am heutigen Donnerstag hat die Geschäftsführerin nochmals der EVG mitgeteilt, dass sie stets einem weiteren Gespräch offen gegenübersteht.

Seit 10 Tagen wird die Arbeit in der eurobahn-Werkstatt in Hamm-Heessen niedergelegt; einige Triebfahrzeugführer und Kundenbetreuer beteiligen sich ebenfalls am Streik. "Auch wenn bisher lediglich 7 % unserer Mitarbeiter an den Arbeitsniederlegungen teilnehmen, müssen wir Maßnahmen treffen, um unseren Fahrgästen einen zuverlässigen Informationsfluss bieten zu können", ergänzt Mathieu.

Bisher versucht das Unternehmen die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten.

Streikschwerpunkt ist im Ostwestfalen-Lippe-Netz. Aufgrund der anhaltenden Streikaktivitäten hat Keolis ein Ersatzkonzept entwickelt. Das bedeutet, um technische Ressourcen zu schonen und langzeitig einsetzen zu können, wird das Sitzplatzangebot netzübergreifend reduziert. Ziel ist es, die Flotte möglichst lange ohne notwendige Reparaturen oder Abnutzungsarbeiten einsetzen zu können.

Keolis Deutschland hat im Sommer nochmals ein verbessertes Angebot der EVG vorgelegt. Grundsätzlich scheiterte bisher ein Abschluss des Tarifvertrages am Wahlmodell II, welches 42 Tage Jahresurlaub vorsieht.

Pressemeldung Keolis

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