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Dienstag, 11 Februar 2020 08:00

Deutsche Bahn: Sturmtief "Sabine" - Erkundungsfahrten entlang der Strecken [Dienstag 08:00 Uhr]

db sturm
Foto Deutsche Bahn.

Nach Durchzug des Sturmtiefs Sabine konnten viele der betroffenen Strecken wieder freigegeben werden. Die Fernverkehrszüge haben den Betrieb wieder aufgenommen und verkehren größtenteils stabil. Wir erwarten am Dienstag im Fernverkehr einen weitestgehend normalen Betrieb.

Insbesondere in südlichen Landesteilen bestehen noch Streckensperrungen, die den Regionalverkehr am Dienstagmorgen stärker beeinträchtigen werden. In Bayern betrifft dies u. a. Strecken im Werdenfelser Land und im Bereich Allgäu/Schwaben. In Baden-Württemberg sind ebenfalls noch mehrere Strecken für den Bahnverkehr gesperrt. Auch in Hessen sind seit der Nacht wieder einzelne Streckenabschnitte im Bereich Limburg/Westerwald und Gießen betroffen.

Darüberhinaus finden auf verschiedenen Regionalverkehrsrelationen in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland weitere Erkundungsfahrten statt - teilweise können diese erst nach Tagesanbruch durchgeführt werden. Dadurch kommt es auf betroffenen Linien heute Morgen zu Verspätungen und Ausfällen.

In den übrigen Bundesländern wird es vsl. keine größeren Einschränkungen mehr geben. Streckensperrungen oder Einschränkungen sind jedoch auch hier vereinzelt möglich. Wir raten Reisenden, sich vor Fahrtantritt in der App DB Navigator bzw. auf bahn.de über ihre Verbindung zu informieren und die Verkehrsmeldungen auf bahn.de/aktuell zu verfolgen.

Montag 08.00 Uhr

In Kürze starten Erkundungsfahrten entlang der Strecken. Soweit möglich wird der Verkehr im Anschluss an etwaige Reparaturarbeiten dann auf den derzeit gesperrten Strecken sukzessive aufgenommen. Für den Fernverkehr ist mit einer Betriebsaufnahme nach jetzigen Stand nicht vor zehn Uhr zu rechnen.

Erst nach einer Beurteilung der Lage beziehungsweise nach erforderlichen Reparaturarbeiten, die erst nach Abklingen des Unwetters möglich sind, werden die Strecken sukzessive wieder freigegeben. Es ist schon jetzt absehbar, dass die Störungen im Bahnverkehr den ganzen Tag über andauern werden.

Aufgrund hoher Windstärken und zahlreicher Streckenunterbrechungen durch das Sturmtief „Sabine“ hatte sich die DB am Nachmittag dazu entschlossen, ab 18 Uhr alle Fernverkehrszüge bundesweit an geeigneten Bahnhöfen enden zu lassen. Um die Reisenden an den Bahnhöfen bestmöglich zu betreuen, hat die DB Bereitschaften zusammengezogen und das Personal in den Bahnhöfen verstärkt. An allen Knotenbahnhöfen standen sogenannte Aufenthaltszüge bereit. 

Für die Reisenden greifen umfassende Kulanzregelungen. Bereits gekaufte Fernverkehrsfahrkarten (Flex- und Sparpreis) für die Reisetage vom 9. bis 11. Februar können noch bis mindestens Dienstag, 18. Februar, flexibel genutzt oder kostenlos erstattet werden. Sitzplatzreservierungen können gebührenfrei umgetauscht werden.

Update Sonntag 20.30 Uhr

Aufgrund der ständig steigenden Unwetterschäden können wir morgen früh bundesweit im Regional- und Fernverkehr keine zuverlässige Betriebsaufnahme gewährleisten. Erst nach Sichtung der Schäden im Rahmen von Erkundungsfahrten und erforderlichen Reparaturarbeiten werden die Strecken sukzessive wieder freigegeben. Es ist leider schon jetzt absehbar, dass die Störungen den ganzen Tag über andauern werden.

Update Sonntag 16.30 Uhr

Das Sturmtief zieht weiter über Deutschland. Mittlerweile sind auch in Nordrhein-Westfalen mehrere Streckenabschnitte für den Bahnverkehr gesperrt worden. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und zunehmender Windstärken hat sich die DB dazu entschieden, beginnend in NRW nach und nach alle Züge des Fernverkehrs bundesweit an größeren Bahnhöfen enden zu lassen.

Update Sonntag 14.00 Uhr

Nach wie vor sind inbesondere Strecken in Küstenregionen von Einschränkungen betroffen. Vorbeugend verkehren dort seit den Mittagsstunden keine Fernverkehrszüge mehr zwischen Norddeich und Hannover/Koblenz, zwischen Hamburg und Kiel/Westerland sowie zwischen Hamburg und Kopenhagen/Aarhus, der Sylt-Shuttle hat den Betrieb ebenfalls eingestellt.

Im Regionalverkehr sind derzeit einige Linien in Schleswig-Holstein und Niedersachsen von Ausfällen auf bestimmten Streckenabschnitten und Verspätungen betroffen. Außerdem kommt es im regionalen Busverkehr der DB kommt es zu Ausfällen.

Update Sonntag 10.00 Uhr

Die DB rechnet ab den Mittagsstunden mit Auswirkungen von Sturmtief "Sabine" auf den Bahnverkehr.  Neben dem Fernverkehr wird auch der DB-Regionalverkehr in den Küstenregionen ab den Mittagsstunden vorsorglich eingeschränkt verkehren, es kommt zu Ausfällen und Teilausfällen.

Betroffen sein werden nach derzeitigem Stand mehrere Linien, darunter RB 75, RB 62, RE 83, RE 6 und RE 7. Dies betrifft auch die Verbindung zwischen Sylt und dem Festland. Wir empfehlen Reisenden, vor Antritt der Fahrt ihre Verbindung auf bahn.de oder in der DB Navigator App zu überprüfen. Infos auf auf Twitter (@DBRegio_SH).

Ab 12 Uhr ist eine kostenfreie Hotline geschaltet, unter der sich Kunden über die aktuelle Verkehrslage und Auswirkungen des Sturmtiefs auf den Bahnverkehr informieren können. Die Nummer lautet 08000 99 66 33.

Der Sylt Shuttle verkehrt von Niebüll das letzte Mal um 12:05 Uhr, von Westerland um 12:00 Uhr. Auch im Fernverkehr werden Küstenregionen und stark sturmgefährdete Regionen, wie Emden, Norddeich, Kiel und Westerland ab den Mittagsstunden nicht mehr angefahren. Dies betrifft z.B. IC-Züge zwischen Norddeich und Hannover/Koblenz, ICE zwischen Hamburg und Kiel/Westerland sowie EC zwischen Hamburg und Kopenhagen/Aarhus.

Update Samstag 19.00 Uhr

Ab Sonntagmittag werden vorsorglich zwei Fernverkehrslinien eingestellt. Da wir insbesondere im Norden und Westen Deutschlands mit starken Behinderungen rechnen, gelten ab Sonntagmittag folgende Einschränkungen:

• IC-Linie Norddeich Mole - Dresden: Keine Züge zwischen Norddeich Mole und Hannover.
• IC-Linie Norddeich Mole - Koblenz: Zugverkehr komplett eingestellt.
• Zwischen Hamburg und Kiel sowie zwischen Hamburg und Westerland (Sylt) verkehren keine Züge des Fernverkehrs.

Am Sonntagnachmittag- und abend sind die Züge im Fernverkehr erfahrungsgemäß stark gebucht. Fahrgäste, die in ihrer Reiseplanung flexibel sind, sind gut beraten, die Fahrt auf den Sonntagmorgen vorzuverlegen oder den Orkan abzuwarten.

Nach der jüngsten Prognose wird der Orkan bereits am Sonntagmittag den Nordwesten Deutschlands erreichen und dann weiter über Deutschland ziehen. Zur Beseitigung möglicher Schäden an der Oberleitung hat die DB bereits Mitarbeiter und Reparaturfahrzeuge an strategisch relevanten Stellen zusammengezogen. Mobile Einsatztrupps mit Kettensägen sind in Bereitschaft, um gegebenenfalls Gleise von umgefallenen Bäumen zu befreien. Auch das Personal in den Bahnhöfen wird verstärkt und ab Sonntag 12 Uhr eine kostenlose Service-Telefonnummer für Kunden der DB geschaltet.

Update Samstag 12 Uhr

Die DB rechnet ab Sonntagmittag mit Auswirkungen von Sturmtief "Sabine" auf den Bahnverkehr. Ein DB-Sprecher sagte am Samstagmorgen: „Wir haben bereits umfangreiche Kulanzregelungen getroffen. Reisende, die ihre Fahrt wegen des zu erwartenden Sturms auf einen anderen Tag verschieben möchten, können dies unkompliziert tun".

"Alle Tickets des Fernverkehrs für die Reisetage 9.2. bis einschließlich 11.2. behalten ihre Gültigkeit und können bereits ab heute und bis mindestens Dienstag, den 18.2., genutzt werden. Wer nicht reisen möchte, kann sein Ticket kostenfrei stornieren.“

Quelle Deutsche Bahn

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Letzte Änderung am Dienstag, 11 Februar 2020 08:08